Fordert lautstark neue Spieler für Hertha BSC: Ex-Trainer Jürgen Klinsmann. imago

Als wäre dieser miese Saisonstart nicht schon hart genug für das Hertha-Herz – jetzt meldet sich auch noch die Persona non grata schlechthin für die Blau-Weißen zu Wort und malt ein düsteres Bild für die Zukunft: Ex-Hertha-Trainer Jürgen Klinsmann.

Lange hielt Klinsmann nach seiner Flucht im Februar 2020 still. Jetzt äußerte sich der ehemalige Weltmeister zur aktuellen Talfahrt der Blau-Weißen. Als TV-Eperte beim US-Sender ESPN+ sagte Klinsi nach der 0:5-Klatsche beim FC Bayern: „Hertha läuft Gefahr, in dieser Saison wieder in den Abstiegskampf zu geraten.“

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Klinsmann fordert neue Hertha-Spieler

Klinsmann sah vor allem im Angriffsspiel gegen die Bayern eklatante Schwächen bei der Elf von Trainer Pal Dardai: „Vorne brauchen sie Hilfe. Wenn man keine Leute holt, die Tore schießen können, könnte man in die 2. Bundesliga absteigen.“

Dass der einstige Heilsbringer, der nach nicht einmal drei Monaten und mitten im Abstiegskampf via Facebook Fahnenflucht beging und auch nach seinem Abgang mit der Veröffentlichung seiner sogenannten Tagebücher Hertha BSC wochenlang in Atem hielt, im Januar 2020 selbst fast 90 Millionen Euro für neue Spieler mit allerdings überschaubarem Ertrag ausgab, scheint Klinsmann vergessen zu haben.

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Dass Hertha definitiv noch Verstärkungen im Angriff sucht, ist dagegen seit Wochen bekannt. Nun scheint Sportchef Fredi Bobic fündig geworden zu sein. Während Unions Marvin Friedrich dem Stadtrivalen einen Korb gab, steht nämlich Nizza-Stürmer Myziane Maolida kurz vor einer Unterschrift bei den Blau-Weißen. Weitere Transfers sollen bis Dienstag folgen.

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