Nach zwölf Tagen Pause

Operation Sieg! BFC Dynamo will Wunde des Chemnitzer FC noch größer machen

Die Sachsen sind nach der Klatsche im Derby in Zwickau frustriert, das will Dynamo für sich nutzen.

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Beide Daumen hoch: Tobias Gunte, Abwehrchef des BFC Dynamo, will alles für einen Erfolg beim Chemnitzer FC geben.
Beide Daumen hoch: Tobias Gunte, Abwehrchef des BFC Dynamo, will alles für einen Erfolg beim Chemnitzer FC geben.Patrick Skrzipek

Zwölf Tage unfreiwillig spielfrei, weil am Sonntag die Partie gegen den FSV Luckenwalde kurzfristig abgesagt wurde. Das ursprünglich für Dienstag (19 Uhr, Sportforum) neu angesetzte Spiel wurde inzwischen wegen organisatorischer Probleme ebenfalls gekippt, einen neuen Nachholtermin gibt es noch nicht. Am Freitag (19 Uhr) kann der BFC Dynamo beim Chemnitzer FC die in der Zwangspause angesammelte Energie aber endlich rauslassen.

Eingestellt auf Trotzreaktion

Bei einem Gegner, der nach dem 0:4 zuletzt im Sachsen-Derby in Zwickau angeschlagen ist. BFC-Trainer Dennis Kutrieb weiß: „Die Niederlage hat Chemnitz sehr wehgetan, die Frustration war sehr, sehr groß. Wir werden darauf eingestellt sein, dass die eine Trotzreaktion zeigen wollen.“

Trotzdem ist der Dynamo-Coach heiß auf Zählbares: „Die Mannschaft scharrt mit den Hufen. Wir wollen die Wunde der Chemnitzer noch ein bisschen größer machen.“

Wie das gehen kann, gibt Tobias Gunte vor. Der Abwehrchef der Weinrot-Weißen: „Das Wetter wird immer schlechter, die Plätze nicht unbedingt besser. Deshalb sind das Erste die Basics: Einstellung und Leidenschaft müssen stimmen, der Kampf muss immer dabei sein.“

Erst kämpfen, dann spielen

Wenn das alles passt, kann es gerne auch was fürs Auge geben. Gunte: „Wenn du dann merkst, dass es gut läuft, kann auch die spielerische Komponente dazukommen. Wir wollen zusammen als Mannschaft Vollgas geben.“

Klingt einfach und ist doch oft nur schwer zu machen. Also, auf geht’s!