So wie andere Reisende steigen auch die Eisbären am Bahnsteig in den ICE. Gemeinsames Abteil, Extra-Waggon? Träum weiter.
So wie andere Reisende steigen auch die Eisbären am Bahnsteig in den ICE. Gemeinsames Abteil, Extra-Waggon? Träum weiter. Imago/Manfred Segerer

Die Eisbären wollen am Mittwoch (19.30 Uhr) mit dem Schwung des 7:3 in Köln auch in München eine Topleistung aufs Eis bringen. Angereist wie eigentlich immer mit der Bahn. Das ist gut für die Umwelt, gut für die Spieler, gut für ... Stopp! Nicht zu dick auftragen. Denn entgegen der landläufige Meinung sind Auswärtsfahrten auf jeden Fall keine Luxus-Touren.

Vorneweg: Geflogen wird nur, wenn es der enge Spielplan gar nicht anders zulässt. Normal erfolgt die Anreise mit der Bahn. Und da ohne Sonderbehandlung. Nix Charter, der Meister fährt – wie auch diesmal im ICE nach München – Linie.

Mit Hartmut Nickel war das noch anders

Wie muss man sich das vorstellen? Ganz bequem am Ost-, Haupt- oder Südbahnhof in den ICE steigen, ins Sonderabteil, und dann ausgeruht im Spielort einfahren? Da kann Marcel Noebels nur mit den Augen rollen: „Das war vielleicht früher so, als noch Hartmut Nickel die Zugfahrten organisiert hat.“

Heute läuft das so: Die Züge sind meist voll. Aufstehen, sich die Füße vertreten – laut Noebels ist das ein PR-Gag. Ein gemeinsames Abteil im gleichen Waggon? Eher nicht. Noebels verrät: „Wir verteilen uns über den gesamten Zug, um einen Platz zu ergattern.“

Zug endet nicht da, wo das Auto steht

Um auf der sicheren Seite zu sein, reist der EHC immer schon einen Tag vor dem Spiel an. Noebels: „Unsere Bahnreisen sind auf keinen Fall Luxus.“

Und enden – wieder daheim – manchmal auch noch ärgerlich. Wenn man Pech hat, kommt der Zug nachts aus technischen Gründen am Südbahnhof an, und das Auto steht am Hauptbahnhof ...

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