Carsharing für alle

Verkehrssenatorin: Mehr Mietwagen für Berlin Außenbezirke

Carsharing in der Berliner City ist einfach und normal. Für die Bewohner am Stadtrand sieht es da deutlich düsterer aus. Senatorin Ute Bonde will das ändern.

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Parkplätze für Autos von Carsharing-Anbietern. (Symbolbild)
Parkplätze für Autos von Carsharing-Anbietern. (Symbolbild)Hendrik Schmidt/dpa

Mal eben in einen Wagen einer Carsharing-Firma einsteigen und losdüsen. Was für Bewohner der City völlig normal und in aller Regel problemlos möglich ist, zählt in den Randbezirken Berlin definitiv nicht zur Normalität. Bewohner der Außenbezirke kommen nicht besonders komfortabel an Mietwagen. Kommt mit dem Vorstoß von Berlins Verkehrssenatorin Ute Bonde nun Bewegung in die Sache?

Nach dem Willen von Berlin der +CDU-Politikerin soll das Carsharing-Angebot in den Außenbezirken besser werden. Das berichtet die „Berliner Morgenpost“. An einem Konzept werde gearbeitet, sagte Bonde der Zeitung. Es solle im Laufe des Jahres kommen. „Es geht um die Möglichkeit, Shared Mobility möglichst auch in den Außenbezirken wirtschaftlich funktionieren kann. Dazu sind wir mit den Anbietern im Austausch, welche Belange für sie wichtig sein“, erklärte die Senatorin.

Carsharing: Zusätzliche Gebühren in den Randbezirken

Bislang sind Anbieter von Mietautos nur in einigen Außenbezirken vertreten. Teilweise erheben die Anbieter eine zusätzliche Gebühr, wenn ein Mietwagen beispielsweise in Spandau oder Oberschöneweide geparkt wird. Das hat vor allem finanzielle Gründe: Autos werden in der Regel häufiger in der Innenstadt gemietet als in den Außenbezirken, gleichzeitig ist es ein größerer Aufwand, Fahrzeuge zu betreuen, die weiter vom Zentrum entfernt sind.