Tödlicher Unfall

Mann stirbt bei Horror-Crash in Berlin-Reinickendorf

Der Fahrer war viel zu schnell unterwegs, verlor die Kontrolle über seinen Audi und prallte gegen einen Baum. Der Beifahrer kam verletzt in eine Klinik.

Author - Stefan Doerr
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Der Wagen schleuderte gegen einen Baum.
Der Wagen schleuderte gegen einen Baum.Axel Billig/Pressefoto Wagner

Die Front des silbernen Audi ist komplett weggerissen: Bei einem schweren Verkehrsunfall in der Aroser Allee im Berliner Stadtbezirk Reinickendorf ist in der Nacht zu Sonntag ein Mann ums Leben gekommen.

Fahrer im Autowrack eingeklemmt

Kurz vor 3 Uhr war der Fahrer des Audi stadteinwärts unterwegs und verlor anscheinend die Kontrolle über sein Fahrzeug. Vermutlich war er viel zu schnell über die Aroser Allee gerast.

Nach ersten Erkenntnissen prallte der Wagen zunächst gegen den Bordstein, schleuderte anschließend gegen einen Baum und kam schließlich schwer beschädigt auf der Fahrbahn zum Stehen. Der Fahrer wurde im Wrack eingeklemmt.

Der Fahrer wurde im Wrack eingeklemmt, er starb kurz nach dem Crash.
Der Fahrer wurde im Wrack eingeklemmt, er starb kurz nach dem Crash.Axel Billig/Pressefoto Wagner

Rettungsversuche beim Fahrer scheitern

Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an, darunter mehrere Rettungswagen, ein Notarzt und ein Rettungshubschrauber. Eine Einsatz-Hundertschaft der Polizei, die zufällig am Unfallort vorbeikam, konnte den Beifahrer schon befreien, bevor die Feuerwehr anrückte. Er wurde verletzt, nach ersten Angaben jedoch nicht lebensgefährlich, in ein Krankenhaus gebracht.

Für den Fahrer jedoch kam jede Hilfe zu spät. Erst nach rund 20 Minuten gelang es den Rettungskräften, ihn aus dem zerstörten Wagen zu befreien. Trotz Reanimationsversuchen im Rettungswagen starb der Mann noch am Unfallort.

Straße blieb stundenlang gesperrt

Die Straße blieb für mehrere Stunden vollständig gesperrt. Der Verkehrsunfalldienst der Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. In der Aroser Allee gilt nachts übrigens Tempo 30.

Erst vor wenigen Wochen war nur etwa 200 Meter von der jetzigen Unfallstelle entfernt ein 14-jähriger Beifahrer bei einem ähnlichen schweren  Unfall ums Leben gekommen.

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