Ausgerechnet jetzt, kurz bevor Berlin das erste richtig heiße Wochenende des Jahres erlebt, bleibt das Sommerbad Neukölln (Columbiadamm 160) geschlossen. Wegen einer Panne bei der Aktivkohle-Bestellung für die Filteranlagen verschiebt sich die vollständige Öffnung auf den 3. Juli.
Aktivkohle-Panne wirft Zeitplan über den Haufen
Die vier Filteranlagen im Sommerbad konnten nicht rechtzeitig mit neuer Aktivkohle bestückt werden. Dadurch verzögert sich das Befüllen der Becken – und damit auch die Wasserproben des Gesundheitsamts. Erst Anfang Juli sollen Schwimmer-, Nichtschwimmer- und Planschbecken wieder nutzbar sein.
Bäderbetriebe entschuldigen sich – und ziehen Konsequenzen
„Die Berliner Bäder-Betriebe bitten für die verspätete Öffnung um Entschuldigung“, sagt Vorstand Dr. Johannes Kleinsorg. Man habe die Ursachen analysiert und Maßnahmen eingeleitet, „um eine Wiederholung zu verhindern“. Alle anderen Sommerbäder seien planmäßig gestartet.

Teilöffnung wird geprüft – September bleibt länger offen
Um den Ärger etwas abzufedern, prüfen die Bäderbetriebe eine Teilöffnung vor dem 3. Juli. Als Ausgleich soll das Sommerbad Neukölln den gesamten September geöffnet bleiben. Doch für das kommende Wüsten-Wochenende mit bis zu 33 Grad müssen sich die Neuköllner nach Alternativen umsehen.
Wo kann man stattdessen baden? Die besten Alternativen fürs Hitze-Wochenende
1. Sommerbad Kreuzberg (Prinzenbad)
Legendär, zentral, groß – und bei Hitze immer ein Magnet. Perfekt für alle, die nicht weit fahren wollen. Prinzenstraße 113/118, 10969 Berlin Friedrichshain-Kreuzberg

