Viel zu tun...

So oft mussten die Berliner Sanitäter bei Rave The Planet ausrücken!

Zehntausende feierten bei Rave the Planet in der Hitze zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor. Nicht alle hielten durch. Drogen und Alkohol warfen viele aus der Bahn.

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Bei der Technoparade «Rave The Planet» in Berlin hat es nach Angaben des zuständigen Sanitätsdienstes rund 600 Rettungseinsätze gegeben.
Bei der Technoparade «Rave The Planet» in Berlin hat es nach Angaben des zuständigen Sanitätsdienstes rund 600 Rettungseinsätze gegeben.IMAGO / Agentur Baganz

Party, Party, Party – nicht immer mit dem besten Ende: Bei der Technoparade Rave The Planet in Berlin hat es nach Angaben des zuständigen Sanitätsdienstes rund 600 Rettungseinsätze gegeben.

Neben der Hitze, die bei den sommerlichen Temperaturen vielen zu schaffen machte, gab es vor allem eine Hauptursache für Rettungseinsätze: Nach Angaben eines Sprechers ging es meist um alkohol- oder drogenbedingte Probleme. Die Menschen klagten demnach über Kreislaufprobleme oder Krampfanfälle.

Viel zu tun für die Sanitätsretter von Berlin bei „Rave the Planet“.

Einige Patienten seien zur Überwachung in Krankenhäuser gebracht worden. Nach Angaben des Sprechers zählten aber auch leichte Fälle dazu, etwa die Frage nach einem Pflaster.

Im vergangenen Jahr gab es laut Sanitätsdienst etwa 500 Einsätze. Angesichts der Teilnehmerzahl zeigte sich der Sprecher dennoch zufrieden mit der Bilanz.

Konkrete Angaben zur Anzahl der Feiernden nannten weder die Veranstalter noch die Polizei. Die Organisatoren hatten 300.000 Menschen erwartet und sprachen von „Hunderttausenden“, die feierten.

Zehntausende Menschen feiern in Berlin bei der diesjährigen Technoparade "Rave the Planet".
Zehntausende Menschen feiern in Berlin bei der diesjährigen Technoparade "Rave the Planet".IMAGO / Christian Ender

So viele Polizeibeamte verletzten sich bei „Rave the Planet“

Laut Polizei war die Veranstaltungsfläche zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor nicht komplett ausgelastet. Über den Tag verteilt seien dort aber mehrere Hunderttausend Menschen gewesen, sagte eine Sprecherin.

Die Polizei begleitete die Veranstaltung nach eigenen Angaben mit gut 1000 Beamtinnen und Beamten. Der Verlauf sei „weitestgehend friedlich“ gewesen, so die Polizeisprecherin. Vereinzelt sei es zu Straftaten gekommen, darunter Körperverletzungen und Sexualdelikte.

122 Menschen wurden demnach kurzzeitig festgenommen, um Personalien festzustellen. Laut Polizei wurden 56 Strafanzeigen verfasst und 29 Ordnungswidrigkeiten festgestellt. 21 Polizeibeamte seien verletzt worden, hätten aber den Dienst fortgesetzt.■