In einem beliebten Jugendclub in Marzahn-Hellersdorf kam es Ende der vergangenen Woche zu einem unschönen Zwischenfall: Am Freitagnachmittag griffen gegen 17.30 Uhr versprühten mehrere Jugendliche Reizgas. Mehrere Kinder wurden verletzt.
Fieser Angriff auf Jugendhaus Bolle in Marzahn
Laut Behörde soll sich der Vorfall am späten Nachmittag zugetragen haben. Beamte des Polizeiabschnitts 32 seien zum Kinder- und Jugendhaus „Bolle“ in der Hohensaatener Straße in Marzahn gerufen worden. Täglich sind dort um die 150 Minderjährige zu Gast.
Mehrere jugnedliche Täter hätten ein Kind angesprochen, teilt die Polizei mit. Der kleine Besucher habe daraufhin die Flucht ergriffen. In der Folge fingen die Täter an, Reizgas zu versprühen. Danach seien sie auf E-Rollern geflüchtet.

Zunächst hieß es in Berichten, zwei bis drei maskierte Menschen hätten die Räumlichkeiten des Jugendclubs gestürmt. Das Jugendhaus widerspricht dieser Darstellung. Es habe sich bei den Tätern um Jugendliche gehandelt, die selbst regelmäßig im Haus zu Gast waren. sie hätten sich Pfefferspray besorgt und dieses in einer „sehr dummen Aktion“ im Jugendhaus verteilt. Einzelne Kinder hätten dadurch mit tränenden Augen zu kämpfen gehabt und zwei Teenager, die an der Tat beteiligt waren, hätten sich übergeben.
Kindern ging es am Tag nach dem Vorfall wieder gut
„Die Verletzten konnten alle noch am Ort durch alarmierte Rettungskräfte behandelt werden, teilweise mit Augenspülungen“, hieß es in einer Mitteilung der Polizei Berlin. Drei Rettungswagen und ein Notarzt waren im Einsatz. Laut Jugendhaus wurde der Vorfall intern aufgeklärt, die jugendlichen Täter wollen sich bei den betroffenen Kindern entschuldigen. Bei einem Ausflug am Tag nach dem Zwischenfall sei es den Kindern bereits wieder gut gegangen, teilt Eckhard Baumann vom Verein Straßenkinder e.V. mit


