Er erledigte nur seinen Job und lieferte in einem Wohnhaus eine Pizza aus. Doch am Ende war der 42-jährige Lieferant froh, dass er den Einsatz überlebt hat. Plötzlich stand der Pizzabote vor einem bewaffneten Betrunkenen. Diesen Horror musste der Bote in Berlin-Hellersdorf erleben.
Pizzabote mit Pistole bedroht
Es geschah am Samstagnachmittag und begann als scheinbar harmlose Pizza-Lieferung: Der Bote klingelte an einem Mehrfamilienhaus in der Forster Straße, um einem Kunden in der dritten Etage eine Pizza zu bringen.
Übergabe und Bezahlung liefen völlig unspektakulär. Doch kaum hatte der Bote die ersten Stufen auf dem Weg nach unten genommen, stand eine Etage tiefer ein Mann in der Tür zu seiner Wohnung und hielt eine Pistole in der Hand. Ohne Vorwarnung soll er den Lieferanten bedroht haben.

SEK stürmt die Wohnung
Der Pizzabote reagierte geistesgegenwärtig, flüchtete aus dem Haus und alarmierte sofort die Polizei. Die Beamten ließen keine Zeit verstreichen: Sie besorgten einen Durchsuchungsbeschluss, ein Spezialeinsatzkommando (SEK) rückte an. Die schwer bewaffneten Beamten drangen schließlich in die Wohnung des Mannes ein und überwältigten ihn. Der 49-jährige Waffenbesitzer wurde leicht verletzt, lehnte jedoch eine medizinische Behandlung ab.


