Viele haben sie schon vermisst: die Markthalle am Fuße des Pfefferbergs in Prenzlauer Berg. Nach einer Havarie war sie anderthalb Jahre geschlossen. Am Freitag hat der Markt seine Pforten offiziell wieder geöffnet.
„Das Wasser stand zwei Fuß hoch im kompletten Laden“, sagte der Betreiber damals. Kurz darauf hatte es dann einen weiteren Rückschlag gegeben. Aus der Kanalisation kam Fäkalwasser hoch und drückte in die Markthalle. „Damit war klar, dass eine Kernsanierung nötig ist. Alles musste raus.“
Man sei zum Glück gut versichert gewesen. Nun sind nach anderthalb Jahren die Sanierungsarbeiten abgeschlossen. An diesem Freitag wurde die Wiedereröffnung gefeiert. Ein buntes Angebot aus Streetfood, frischen Lebensmitteln und Restaurants soll Besucher in die Schönhauser Allee locken.

Einige der Restaurants, die vor der Schließung in der Markthalle waren, kommen wieder. Die „Taqueria El Oso“ etwa, die Betreiber Neill als das „Aushängeschild“ der Markthalle bezeichnet. Auch der mexikanische Supermarkt Taco Tales sowie das „Kuma Ramen“ machen weiter. Nicht zurückkommt dagegen der indische Burgerladen „Gully Burger“. Flankiert wird das ganze Angebot von verschiedenen, wechselnden Pop-up-Angeboten.
Ursprünglich eröffnete die Markthalle Pfefferberg in den Räumen der Brauerei am Senefelderplatz im Oktober 2021 und wurde schnell zum spannenden Gastro-Hotspot.
Pefferberg & Co.: Gut essen in Food-Courts
Nach der umfassenden Sanierung will man jetzt daran anknüpfen. Benannt ist das ganze Pfefferbergareal mit Theater und Biergarten nach dem bayerischen Braumeister Joseph Pfeffer, der hier 1841 die nach ihm benannte Brauerei gründete.
Neben den historischen Markthallen etwa in Moabit oder in Kreuzberg ist die Markthalle am Pfefferberg eine von weiteren Food-Courts wie etwa dem Manifesto in den Potsdamer Platz Arcaden und der Kerb Food Hall im früheren Sony Center.
Wie ist Ihre Meinung zum Thema? Haben Sie Ideen oder Informationen für die Redaktion? Bitte schreiben Sie uns: leser-bk@berlinerverlag.com


