Die günstige Café-Kette LAP Coffee flutet Berlin. 19 Filialen gibt es bereits, unter anderem in der Warschauer Straße in Friedrichshain, der Bergmannstraße in Kreuzberg oder auch am Kurfürstendamm in Charlottenburg. Nun schießt der nächste Laden aus dem Boden, erstmals außerhalb des Berliner Rings in Steglitz.
LAP Coffee kommt in die Schloßstraße
Jetzt dürfen sich auch die Steglitzer über günstigen Kaffee freuen. LAP Coffee feiert am Donnerstag, dem 9. April, ein Soft Opening – also eine Eröffnung ohne viel Trara – in der Schloßstraße 126. Gegenüber vom Forum Steglitz, neben der Modekette Subdued.

Es ist längst nicht das erste Café in der Schloßstraße, doch Lap ist ein ernst zu nehmender Konkurrent. Denn mit diesen Preisen kann kaum jemand mithalten: Ein Espresso kostet bei LAP gerade einmal 1,50 Euro, ein Americano 2 Euro, den Cappuccino gibt es für 2,50 Euro.
Zum Eröffnungstag bekommen Kunden hier sogar einen Gratis-Cappuccino, aber nur am 9. April und nur mit der digitalen Stempelkarte.
Kritik an LAP Coffee in Berlin
LAP steht für „Life Among People“. Auf der Website heißt es: „Wir schaffen kleine Orte, an denen jeder das Leben unter Menschen genießen kann.“ Klein sind die Filialen wirklich, ebenso wie die wenigen Tische, die hier stehen. Verweilen soll man hier offensichtlich nicht, lieber den schnellen Coffee to go holen.
Premium-Kaffee aus der Siebträgermaschine sucht man hier ebenfalls vergebens, stattdessen läuft er aus Vollautomaten. Irgendwo muss der kleine Preis ja herkommen.

Genau dafür steht LAP Coffee in der Kritik: Mit der Billigpreispolitik soll die Kette lokale Cafés angeblich in den Ruin treiben. Unbekannte haben mehrere Filialen in Berlin sogar schon mit Farbe beschmiert. Doch LAP-Geschäftsführer Ralph Hage macht unbeirrt weiter: Bis Ende 2026 soll es insgesamt 60 Standorte in Berlin geben.

