Der Frühling ist da – und überall machen auch in Berlin die Menschen ihre Balkone hübsch. Blumenkübel und Kästen werden bepflanzt, damit alles wieder grünt und blüht. Doch ein aktueller Fall zeigt: die Kübel können schnell zur tödlichen Gefahr werden. In Gesundbrunnen wurde laut einem Bericht am Montag ein Mann von einem Blumenkübel erschlagen. Der Grund: Offenbar eine heftige Windböe.
Mann am Vinetaplatz vom Blumenkübel erschlagen
Wie die „B.Z.“ berichtet, soll starker Wind den Kübel aus seiner Verankerung auf dem Balkon in der zweiten Etage eines Mehrfamilienhauses gerissen haben. Und das leider ausgerechnet in dem Moment, als ein Passant unter dem entsprechenden Balkon entlanglief. Die Tragödie ereignete sich laut dem Bericht am Nachmittag des Ostermontags gegen 15.15 Uhr. Augenzeugen hätten die Rettungskräfte von Polizei und Feuerwehr zum Vinetaplatz gerufen.
Der Mann lag mit lebensgefährlichen Verletzungen auf dem Gehweg vor einem Wohnhaus. Sofort begannen die Retter mit der Wiederbelebung, doch sie konnten nichts mehr ausrichten: Der Mann starb noch vor Ort an seinen schweren Verletzungen. Die Einsatzkräfte der Polizei suchten demnach zuerst nach einem Verdächtigen.

Doch es wurde schnell klar, dass der Wind schuld am Absturz des Blumenkübels war – weil auffiel, dass ein entsprechender Kübel auf einem der Balkone fehlte. Dennoch suchen die Ermittler nach Zeugen, die das Unglück beobachtet haben. Sie können sich laut dem Bericht an jede Berliner Polizeidienststelle wenden.
Windböen: Drei Menschen starben zu Ostern in Flesburg
Das stürmische Wetter – es erforderte also auch in Berlin ein Todesopfer. Nicht die einzige furchtbare Tragödie über die Ostertage. In Flensburg kamen bei der Ostereiersuche gleich mehrere Menschen ums Leben, als in einem Waldstück ein 30 Meter hoher Baum umstürzte und Passanten unter sich begrub.
Die schockierende Bilanz: Eine junge Mutter (21), ihr Baby (10 Monate) und ein 16-jähriges Mädchen kamen ums Leben (KURIER berichtete). Eine junge Frau (18) verletzte sich schwer.


