Berliner Polizeibeamte haben am Freitagabend einer Gruppe von Rasern ein Ende gesetzt – und dabei zahlreiche Straftaten festgestellt. Die Beamten waren auf Streife unterwegs, als ihnen die Motorradfahrer auffielen.
Motorradfahrer beschleunigen immer wieder stark
Wie die Polizei am Ostersonntag in den sozialen Netzwerken mitteilte, beschleunigte die Gruppe „immer wieder stark“, bremste abrupt ab und startete gegenseitige Überholmanöver.
An einer Kreuzung endet die Raserei
Die Polizisten fuhren der Gruppe anschließend mit einem Videowagen hinterher und dokumentierten ihr Verhalten. Währenddessen löste sich ein Motorrad aus der Gruppe „und fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit davon“, so die Polizei.
Andere Motorradfahrer hingegen behinderten „kurzzeitig“ die Verfolgung – jedoch ohne Erfolg. An der Kreuzung Märkische Allee / Marzahner Promenade endete die Fahrt abrupt wegen einer roten Ampel.

Liste der Vergehen ist lang und folgenreich
Der Fahrer zeigte sich kooperativ – allerdings ohne gültige Fahrerlaubnis. Ein Drogentest verlief negativ. Dafür standen nun andere Vorwürfe im Raum: verbotenes Kraftfahrzeugrennen (Einzelrennen), Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Urkundenfälschung, da am Motorrad ein falsches Kennzeichen angebracht war.
Auch technisch war das Fahrzeug „alles andere als in Ordnung“, wie es von der Polizei hieß. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde das Motorrad sichergestellt. Nun wird ein technisches Gutachten erstellt.


