Berlin droht der große Oster-Stau: Heute wird es am schlimmsten. Wer jetzt noch plant, loszufahren, sollte Stoßzeiten vermeiden – oder starke Nerven mitbringen. Eine Übersicht über die schlimmsten Problemherde gibt es hier.
Gründonnerstag wird zum Stau-GAU in Berlin
Pünktlich zum Start der Berliner Osterferien kommt zusammen, was Autofahrer und Pendler am meisten fürchten: Baustellen, Sperrungen und volle Straßen – alles auf einmal. Die Verkehrsinformationszentrale Berlin (VIZ) warnt eindringlich vor „erheblichen Beeinträchtigungen im gesamten Stadtverkehr“.
Besonders heftig soll es am heutigen Gründonnerstag (2. April) werden, wenn Berufsverkehr und Urlaubsstart kollidieren. Doch auch die Rückreise am Ostermontag, 6. April, sowie das Ferienschluss-Wochenende (11./12. April) dürften für Ärger sorgen.
A100, A115 & Berliner Ring unter Volllast
Autofahrer müssen sich in Geduld üben. Auf der A100 Richtung Wedding wird es eng: Zwischen Kurfürstendamm und Spandauer Damm sowie an der Detmolder Straße gibt es jeweils nur eine Spur. Auch auf der A115 Richtung Dreieck Funkturm ist nur einspurig unterwegs – betroffen ist der Abschnitt zwischen Zollamt Dreilinden und Spanische Allee. Und selbst auf dem Berliner Ring (A10) drohen zähe Kolonnen, etwa zwischen dem Dreieck Werder und der Anschlussstelle Phöben.

Wer dachte, er könne Berlin schnell in Richtung Ferienziel verlassen, dürfte enttäuscht werden. Rund um die Hauptstadt und auf den großen Abfahrtsrouten rechnet die VIZ mit massiven Verkehrsströmen.
Der ADAC warnt besonders vor dem südlichen Berliner Ring (A10) und den Hauptachsen in den Süden und Osten: Die A9 Richtung Nürnberg/München, die A13 Richtung Dresden, die A12 nach Frankfurt (Oder) sowie die A11 Richtung Stettin gelten als besonders anfällig für Staus.
Ferienstart mit Wartezeit – auch außerhalb Berlins
Wer aus Berlin heraus weiter in den Süden oder Westen Deutschlands will, ist ebenfalls nicht vor Verzögerungen sicher. Auf Fernrouten wie der A4 oder A7 kann es laut Experten besonders eng werden, da viele Bundesländer zeitgleich in die Ferien starten oder zurückkehren. Die Kombination aus Pendlern, Familien und Fernreisenden dürfte die Verkehrsadern an ihre Grenzen bringen.

Die Empfehlung ist deshalb klar: früh losfahren, spät losfahren oder Umwege nutzen. Und ganz wichtig: mehr Zeit einkalkulieren. Denn egal ob in die Alpen, an die Ostsee oder zu Oma und Opa – der Weg dorthin könnte in diesem Jahr länger dauern als gewohnt.



