Sozialamt

Hilfe in Treptow-Köpenick: 100.000 Euro für Menschen in Notlagen

Wer wenig hat und in eine Notlage gerät, kann in Berlin auf Hilfe durch die DKLB hoffen.

Author - Paula Hitzemann
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Treptow-Köpenick bietet Menschen, die in unverschuldeten Notlagen stecken, finanzielle Unterstützung an. Symbolbild.
Treptow-Köpenick bietet Menschen, die in unverschuldeten Notlagen stecken, finanzielle Unterstützung an. Symbolbild.Felix Schlikis/IMAGO

In Treptow-Köpenick gibt es zusätzliche Unterstützung für Menschen, die plötzlich in eine finanzielle Notlage geraten. Möglich macht das die Deutsche Klassenlotterie Berlin (DKLB). Sie stellt dem Land Berlin jedes Jahr insgesamt 100.000 Euro zur Verfügung. Das Geld wird über die Bezirksämter verteilt.

Hilfe für echte Härtefälle in Treptow-Köpenick

Für Treptow-Köpenick entspringen in diesem Jahr 7.627,02 Euro. Das Geld richtet sich gezielt an Menschen, die besondere Belastungen wie eine Krankheit oder Behinderung tragen. Gerade in solchen Situationen können unerwartete Ausgaben schnell zum Problem werden.

Mit dem Geld aus der DKLB-Stiftung sollen Menschen Hilfe bekommen, die durch Behinderungen, Krankheiten oder andere Notsituationen belastet sind.
Mit dem Geld aus der DKLB-Stiftung sollen Menschen Hilfe bekommen, die durch Behinderungen, Krankheiten oder andere Notsituationen belastet sind.Winfried Rothermel/IMAGO

Dazu gehören Personen, die bereits existenzsichernde Leistungen beziehen oder Unterstützung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten. Aber auch Berliner mit geringem Einkommen können Hilfe bekommen. Voraussetzung ist, dass sie unverschuldet in eine schwierige Lage geraten sind, keine Ansprüche bei anderen Sozialhilfeträgern haben und sich nicht selbst helfen können. 

Mit dem Geld aus der DKLB-Stiftung sollen genau diese akuten Engpässe abgefedert werden. Entscheidend ist immer der Einzelfall. Jede Situation wird individuell geprüft.

Bezirk setzt auf gerechte Verteilung

Bezirksstadträtin Carolin Weingart betont in einer Pressemitteilung die Wichtigkeit des Programms: „Die Bedeutung solcher Hilfsprogramme, wie sie von der Stiftung DKLB angeboten werden, wird besonders für diejenigen deutlich, die dringend Unterstützung benötigen.“

Das Sozialamt entscheidet, wer die Hilfe bekommt, eine gerechte Verteilung sei gewährleistet. Ziel ist, das begrenzte Budget möglichst genau dort einzusetzen, wo die Not am größten ist. Für Betroffene kann selbst ein kleiner Zuschuss den Unterschied machen. Gerade in schwierigen Lebenslagen zählt oft jede Unterstützung.

Ihren formlosen Antrag auf finanzielle Unterstützung können Sie an das Amt für Soziales übersenden.

Kennen Sie Menschen, die die Unterstützung gebrauchen könnten?  Schicken Sie ihnen den Artikel und uns einen Leserbrief per Mail an leser-bk@berlinerverlag.com.