In Treptow-Köpenick gibt es zusätzliche Unterstützung für Menschen, die plötzlich in eine finanzielle Notlage geraten. Möglich macht das die Deutsche Klassenlotterie Berlin (DKLB). Sie stellt dem Land Berlin jedes Jahr insgesamt 100.000 Euro zur Verfügung. Das Geld wird über die Bezirksämter verteilt.
Hilfe für echte Härtefälle in Treptow-Köpenick
Für Treptow-Köpenick entspringen in diesem Jahr 7.627,02 Euro. Das Geld richtet sich gezielt an Menschen, die besondere Belastungen wie eine Krankheit oder Behinderung tragen. Gerade in solchen Situationen können unerwartete Ausgaben schnell zum Problem werden.

Dazu gehören Personen, die bereits existenzsichernde Leistungen beziehen oder Unterstützung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten. Aber auch Berliner mit geringem Einkommen können Hilfe bekommen. Voraussetzung ist, dass sie unverschuldet in eine schwierige Lage geraten sind, keine Ansprüche bei anderen Sozialhilfeträgern haben und sich nicht selbst helfen können.
Mit dem Geld aus der DKLB-Stiftung sollen genau diese akuten Engpässe abgefedert werden. Entscheidend ist immer der Einzelfall. Jede Situation wird individuell geprüft.
Bezirk setzt auf gerechte Verteilung
Bezirksstadträtin Carolin Weingart betont in einer Pressemitteilung die Wichtigkeit des Programms: „Die Bedeutung solcher Hilfsprogramme, wie sie von der Stiftung DKLB angeboten werden, wird besonders für diejenigen deutlich, die dringend Unterstützung benötigen.“
Das Sozialamt entscheidet, wer die Hilfe bekommt, eine gerechte Verteilung sei gewährleistet. Ziel ist, das begrenzte Budget möglichst genau dort einzusetzen, wo die Not am größten ist. Für Betroffene kann selbst ein kleiner Zuschuss den Unterschied machen. Gerade in schwierigen Lebenslagen zählt oft jede Unterstützung.
Ihren formlosen Antrag auf finanzielle Unterstützung können Sie an das Amt für Soziales übersenden.


