Schrecklicher Brand am frühen Sonntagmorgen in Spandau: Gegen 6.30 Uhr wurde die Berliner Feuerwehr in die Obstallee im Ortsteil Staaken alarmiert. In einem 14-geschossigen Hochhaus stand eine Wohnung in der neunten Etage in Flammen.
Bewohner vom Balkon gerettet
Für zwei Bewohner wurde die Lage lebensgefährlich. Ein Mann und eine Frau flüchteten in ihrer Verzweiflung auf den Balkon, um dem Feuer und dem dichten Rauch zu entkommen. Die Feuerwehr rückte mit einer Drehleiter an und rettete beide aus der Höhe.

Per Rettungshubschrauber in die Klinik
Die Verletzten erlitten Verbrennungen sowie Rauchgasvergiftungen. Die Frau wurde noch am Einsatzort medizinisch versorgt und anschließend mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der Mann kam mit einem Rettungswagen in eine Klinik. Wie die Feuerwehr später mitteilte, schwebt einer der Verletzten in Lebensgefahr. Ein weiterer Bewohner des Hauses wurde leicht verletzt.
Rund 65 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort, um den Brand zu bekämpfen und weitere Bewohner in Sicherheit zu bringen. Das Feuer konnte gegen 9 Uhr gelöscht werden. Wie es zu dem Brand kam, war zunächst unklar.
Zweiter Wohnhausbrand im Dezember in Spandau
Der Brand an der Obstallee ist bereits das zweite Feuer in einem Spandauer Hochhaus in diesem Monat. Anfang Dezember waren bei einem Brand eines elfgeschossigen Hochhauses im Ortsteil Falkenhagener Feld fünf Menschen leicht verletzt worden. Das Feuer war abends im Keller des Wohnhauses ausgebrochen, wie die Feuerwehr damals mitteilte.



