Großer Schock am Mittwochabend für die BVG. In einer Bahn der Linie U7 war ein Feuer ausgebrochen. Drei Bahnhöfe mussten evakuiert werden, damit der starke Rauch abziehen konnte. Die Berliner Verkehrsbetriebe reagierten.
103 Einsatzkräfte rückten an
Für Fahrgäste der Linie U7 zog sich der Abend aufgrund eines unglücklichen Ereignisses hin. Am U-Bahnhof Britz-Süd wurde am Mittwochabend gegen 18.15 Uhr der Feueralarm ausgelöst. In einer U-Bahn brach ein Feuer aus, als der Zug gerade im Bahnhof stand.
Die Berliner Verkehrsbetriebe reagierten unverzüglich und riefen die Feuerwehr. So wurde nicht nur der Zug, sondern auch der Bahnhof vollständig evakuiert, um Fahrgäste zu schützen. Ebenfalls wurden die Bahnhöfe Parchimer Allee und Johannisthaler Chaussee geräumt.
Mit 103 Einsatzkräften rückten die Feuerwehr und Rettungswagen an, um das Feuer zu bändigen und eine Ausbreitung zu verhindern. Dichter Rauch strömte aus dem Bahnhof. Nach aktuellem Stand sind keine Mitarbeiter oder Fahrgäste verletzt worden. Der Grund für das Feuer soll ein technischer Fehler gewesen sein.

Aufgrund des Einsatzes fuhr die U7 nur eingeschränkt. Die BVG richtete einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Fahrgäste konnten ganz normal die Linien M11, 170 und 171 für die Weiterfahrt nutzen. Auch gab es Einschränkungen zwischen der Lipschitzallee und der Grenzallee in Berlin.
Wie die BVG auf KURIER-Anfrage hin erklärte, wurde der normale Fahrgastverkehr auf der U7 bereits am Mittwoch um 21.30 Uhr wieder aufgenommen. Es gibt am Donnerstag keine Beeinträchtigungen. Die Brandursache wird aktuell durch die Feuerwehr ermittelt.


