Es rumst in Berlin! Wer eine laute Explosion hört, will natürlich sofort die Ursache wissen: Ist etwas Gefährliches passiert? Deshalb warnt die Berliner Polizei nun vorab: Im Südwesten Berlins wird den gesamten Mittwochmittag über geknallt. Was dahintersteckt und ob eine Gefahr für Berliner besteht, erfahren Sie hier.
Fortbildung beim Sprengplatz Grunewald
Auf dem WhatsApp-Kanal der Berliner Polizei ist am Mittwochvormittag folgende Warnung aufgetaucht: „Aufgrund einer Fortbildung beim Sprengplatz Grunewald kommt es heute zwischen 11 und 15 Uhr zu Detonationen, die über die Grenzen des Sprengplatzes zu hören sein werden.“
Der Sprengplatz Grunewald liegt am westlichen Rand des Berliner Ortsteils Grunewald, tief im gleichnamigen Waldgebiet und unweit der Avus (A115). Die Anlage ist bewusst abgeschirmt im Forst angesiedelt, fern von dichter Bebauung, um Lärm und Gefahren zu minimieren.

Trotzdem können Explosionen – je nach Wind und Wetterlage – in angrenzenden Wohngebieten zu hören sein, vor allem in Teilen von Grunewald, Nikolassee und Wannsee sowie vereinzelt auch in Dahlem und Zehlendorf.
Aber keine Sorge: „Eine Gefahr für Personen im Grunewald besteht nicht“, beteuert die Berliner Polizei.
Wofür braucht Berlin Feuerwerker?
Die Fortbildung findet für die Feuerwerker der Berliner Polizei statt. Sie sind auf den Umgang mit Sprengstoffen und gefährlichen Fundstücken spezialisiert. Sie rücken aus, wenn etwa bei Bauarbeiten Weltkriegsbomben, Granaten oder andere Munition entdeckt werden, entschärfen diese vor Ort oder transportieren sie zum Sprengplatz im Grunewald, wo sie kontrolliert gesprengt werden.

Außerdem sichern sie verdächtige Gegenstände, untersuchen Explosionen und unterstützen die Polizei bei Einsätzen, bei denen Sprengstoff eine Rolle spielen könnte. Damit sorgen sie dafür, dass von alten Kampfmitteln oder illegalen Sprengstoffen keine Gefahr für die Bevölkerung ausgeht.


