Es war der Mega-Blackout, der Berlin Anfang Januar lahmlegte: Nach einem mutmaßlich linksextremen Brandanschlag auf eine Kabelbrücke im Südwesten der Hauptstadt gingen am 3. Januar die Lichter aus. Rund 100.000 Berliner ohne Strom – mitten im Winter!
Am Mittwoch hatte die Stromlosigkeit in der Hauptstadt ein parlamentarisches Nachspiel während einer Aktuellen Stunde im Bundestag.
Es hagelte heftige Vorwürfe gegen den schwarz-roten Berliner Senat und die Bundesregierung. „Völliger Blackout an politischer Verantwortung“, polterte AfD-Mann Gottfried Curio. Der Linke-Abgeordnete Ferat Kocak legte nach: „Die Betroffenen wurden im Stich gelassen!“
Grüne gehen auf Minister Dobrindt los
Auch die Grünen schossen scharf – und zwar gegen Verkehrsminister Alexander Dobrindt. Innenpolitiker Marcel Emmerich wollte wissen: „Wo waren Sie eigentlich während der Krise? In Berlin oder bei Ihrer Klausur in Seeon?“ Dobrindt konterte: „Ich war bei Krisensitzungen in Berlin – und ja, auch in Seeon. Die Tagung war notwendig für mehr Sicherheit in Deutschland.“

