Blutiger Überfall am S-Bahnhof Grünau: Ein 28-jähriger Mann ist am Samstagabend im Südosten Berlins von einer Gruppe Angreifer brutal attackiert und schwer verletzt worden. Der Mann erlitt eine Stichverletzung am Rücken und musste per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden.
Mann wurde mit Faustschlägen malträtiert
Nach Angaben der Polizei wurde der 28-Jährige von vier bis fünf Männern zunächst mit Faustschlägen und Tritten angegriffen. Die Situation eskalierte, als ein weiterer Täter ein Messer zog und dem Opfer in den Rücken stach. Trotz der schweren Verletzungen besteht laut Polizei keine Lebensgefahr.
Der Angriff ereignete sich am S-Bahnhof Grünau. Nach der Tat flüchteten drei der Angreifer in ein nahe gelegenes Lagergebäude. Die Polizei rückte mit einem größeren Aufgebot an und durchsuchte sowohl das Gelände als auch das Gebäude, auf dem zahlreiche Fahrzeuge abgestellt sind.

Dabei gingen die Einsatzkräfte mit erheblichem Aufwand vor: Mehrere Türen wurden gewaltsam mit einer Ramme geöffnet. Dennoch blieb die Suche ohne Erfolg. Verdächtige konnten nicht gestellt werden, wie es hieß. Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar. Die Ermittlungen dauern an.
Es war die zweite brutale Attacke in Berlin am Samstag. Am frühen Morgen waren in Berlin-Wilmersdorf sogar Schüsse gefallen. In der Brandenburgischen Straße waren Männer in Streit geraten. Plötzlich zog einer eine Waffe und feuerte mindestens zweimal auf seinen 23-jährigen Kontrahenten. Beide Kugeln sollen den jungen Mann getroffen haben. Ein 22-jähriger Begleiter wurde bei der Auseinandersetzung im Gesicht verletzt.


