Vorsicht, Knöllchen!

Blitzer-Marathon: Im Osten müssen Autofahrer in Berlin besonders aufpassen

In der Woche vom 13. bis 19. April geht es Berliner Verkehrssündern an den Kragen.

Author - Stefan Doerr
Teilen
Achtung, Blitzer-Fotos können auch fehlerhaft sein!
Achtung, Blitzer-Fotos können auch fehlerhaft sein!dpa

Autofahrer aufgepasst: In Berlin wird der April zur Hochsaison der Radarfallen. Ab Montag, 13. April, startet bundesweit der große Blitzer-Marathon und auch in Berlin geht's Verkehrssündern an den Kragen. Hier erfahren Sie, wo Sie besonders aufpassen müssen und welche Bußgelder drohen!

Blitzer-Woche in Berlin startet am 13. April

Zwischen dem 13. und 19. April läuft die sogenannte Speedweek in Berlin. In diesen Tagen wird die Polizei besonders intensiv kontrollieren, warnt der ADAC. Ein offizieller Hauptaktionstag steht zwar noch aus, doch viele Bundesländer blitzen am Mittwoch, 15. April, am stärksten. Gut möglich also, dass auch Berlin an diesem Tag zur Blitzer-Hochburg wird.

Besonders viele Blitzer werden an bestimmten Orten aufgestellt sein. Und zwar an unfallträchtigen Straßen und Kreuzungen, Schulwegen, in Bereichen rund um Krankenhäuser und natürlich Baustellen. Besonders im Osten, speziell in den Stadtteilen Marzahn, Hellersdorf und Lichtenberg soll es verstärkt mobile Blitzer geben.

Fürs Smartphone gibt es Blitzer-Apps - diese dürfen während der Fahrt aber nicht genutzt werden.
Fürs Smartphone gibt es Blitzer-Apps - diese dürfen während der Fahrt aber nicht genutzt werden.Hanno Bode/imago

Bekannte Blitzer-Hotspots dort sind zum Beispiel der Blumberger Damm und Märkische Allee (Marzahn), Frankfurter Allee (Lichtenberg), Hönower Straße und Stendaler Straße (Hellersdorf) Wer dort unterwegs ist, sollte den Fuß lieber etwas früher vom Gas nehmen.

Welche Bußgelder drohen beim Blitzer-Marathon?

Wer als Bleifuß erwischt wird, für den kann es teuer werden: Bis 10 km/h zu schnell kosten 30 Euro, 11 bis 15 km/h schlagen mit 50 Euro zu Buche. 16 bis 20 km/h kosten 70 Euro, 21 bis 25 km/h schon 115 Euro plus einen Punkt in Flensburg.

Bei 26 bis 30 km/h werden 180 Euro fällig, ebenfalls mit Punkt. Ab 31 km/h bis 40 km/h zu viel ist der Führerschein für einen Monat weg, dazu drohen zwei Punkte und satte 260 Euro Strafe.

Bußgeldbescheid nicht immer gerechtfertigt

Doch nicht jeder Bescheid ist automatisch gerechtfertigt. Gerade bei Großaktionen wie dem Blitzermarathon kommt es immer wieder zu Fehlern. Das kann passieren durch abgelaufene Eichfristen, falsche oder fehlende Schilder, schlampige Dokumentation oder auch durch technische Defekte. Wer Zweifel an der Messung hat, kann innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung Einspruch einlegen.

Wie ist Ihre Meinung dazu? Bitte schreiben Sie uns: leser-bk@berlinerverlag.com