Berliner Kliniken im Krieg? Die Krankenhäuser der Hauptstadt beobachten immer mehr unerklärliche Vorgänge, die mit Spionage und Sabotage in Verbindung gebracht werden können: von Drohnenüberflügen, Cyberangriffen, aufgebrochenen Türen, unbekannten Personen in eigentlich nicht zugänglichen Bereichen bis hin zu Brand- und Kugelbombenanschlägen mit Pyrotechnik. Könnte das Teil einer hybriden Kriegsführung sein? Verfassungsschutzbehörden halten das durchaus für möglich. Nun müssen immer mehr Schutzmaßnahmen umgesetzt werden.
Angriff-Gefahr auf Berliner Krankenhäuser
Der Anschlag auf das Berliner Stromnetz hat gezeigt, wie verwundbar Krankenhäuser sind. Erst kürzlich erklärte der Geschäftsführer des Immanuel-Krankenhauses in Wannsee dem Berliner KURIER, wie schlimm es hätte kommen können. Der Schutz der Krankenhäuser ist in Berlin nicht mehr nur eine interne Aufgabe, sondern muss auch mit Sicherheitsbehörden angegangen werden.

Marc Schreiner, Geschäftsführer der Berliner Krankenhausgesellschaft, erklärt dazu: „Hybride Angriffe zielen auf Destabilisierung – das dürfen wir nicht zulassen. Die Kliniken der Hauptstadt stehen aufgrund ihrer geopolitischen Lage besonders im Fokus. Sie müssen sensibel sein für Sabotage und Spionage und sich gegen Beschädigungen und Ausspähung schützen können.“


