Pünktlich zum Start in den Frühling erwachen Berlins Brunnen wieder zum Leben – doch nicht alle dürfen in diesem Jahr sprudeln. Bei der offiziellen Saisoneröffnung im Bezirk Marzahn‑Hellersdorf gaben die Berliner Wasserbetriebe bekannt, dass bis Mai 184 Zier- und Springbrunnen, Fontänen und Wasserläufe schrittweise wieder in Betrieb gehen.
Franziska Giffey läutet den Start der Berliner Brunnen ein
„Das ist wichtig für das Zusammenleben von fast vier Millionen Menschen hier in der Stadt“, läutet Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD), die zugleich Aufsichtsratsvorsitzende der Berliner Wasserbetriebe ist, den Start ein. Die Anlagen trügen nicht nur zur Abkühlung bei, sondern verbesserten auch Luft- und Lebensqualität in der Stadt.

Insgesamt betreuen, säubern und warten die Berliner Wasserbetriebe 234 Wasseranlagen – in allen Bezirken außer Mitte. Doch nicht alle können sofort starten: 50 Brunnen werden derzeit langfristig saniert, erklärte Sprecher Stephan Natz. 35 Anlagen bleiben in diesem Jahr komplett trocken, darunter prominente Wahrzeichen wie der Weltkugelbrunnen am Breitscheidplatz („Wasserklops“) oder der Brunnen am Strausberger Platz. Grund sind aufwendige Sanierungen oder laufende Baustellen.
Hohe Kosten für den Brunnenbetrieb
Bevor ein Brunnen überhaupt wieder Wasser führen darf, ist einiges zu tun: Dichtungen, Düsen oder Sicherungen müssen geprüft, manchmal auch Pumpen repariert werden. Nach dem Start werden die Anlagen täglich kontrolliert. Die Kosten für Betrieb, Strom und Wasser belaufen sich laut Wasserbetrieben auf rund drei Millionen Euro pro Jahr.


