Staugefahr

15 neue Baustellen, die Autofahrern ab Montag auf die Nerven gehen

Berlin startet mit Sperrungen, Schlaglöchern-Pisten und neuen Baustellen in die Woche. Wo Autofahrer überall mit Staus rechnen müssen.

Author - Stefan Henseke
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Der Übergang von der A115 auf die Stadtautobahn wird ab Sonntagabend noch komplizierter. Die Zuahrt auf den Messedamm (Parallelstrecke zur A100) ist von 22 bis 5 Uhr früh komplett gesperrt. Danach steht eine Woche lang nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.
Der Übergang von der A115 auf die Stadtautobahn wird ab Sonntagabend noch komplizierter. Die Zuahrt auf den Messedamm (Parallelstrecke zur A100) ist von 22 bis 5 Uhr früh komplett gesperrt. Danach steht eine Woche lang nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.Berlinfoto/imago

Noch mehr Staus, noch mehr Baustellen: Der Start in den Montagmorgen (23. Februar) wird für Autofahrer noch komplizierter. Neben den „normalen“ Baustellen rückt jetzt außerdem das Schlaglochkommando aus, um Winterschäden zu beheben. Los geht der Baustellen-Marathon schon heute Nacht.

Schon wieder Sperrungen auf der Stadtautobahn

Das Drama um die maroden Autobahnbrücken nimmt kein Ende: Für die Vorbereitung des Neubaus der Ringbahnbrücke und der Westendbrücke wird schon am Sonntagabend die Überfahrt von der A115 auf den Messedamm gesperrt. Die Bauarbeiten beginnen um 22 Uhr, die Vollsperrung ist bis Montagmorgen um 5 Uhr angesetzt.

Doch die Staugefahr ist damit nicht gebannt. Im Anschluss an die Vollsperrung ist die Überfahrt eine Woche (bis Montag, den 2. März) nur auf einer Fahrbahn nutzbar. Die Verkehrsinformationszentrale Berlin warnt vor erhöhter Staugefahr im Berufsverkehr!

Wer in den vergangenen Tagen mit dem Auto in der Stadt unterwegs war, musste aufpassen. Nach dem Ende der Frostperiode zeigt sich, dass sich viele Berliner Straßen in Schlaglochpisten verwandelt haben. Mit teilweise sehr tiefen Löchern, die die Autos gefährden und die Unfallgefahr erhöhen.

Hier werden Frost-Schlaglöcher ausgebessert

In den kommenden Wochen sollen nach und nach die Löcher gestopft werden. Los geht es in Spandau. Hier lässt das Bezirksamt bis zum 27. Februar Schlaglöcher „im Straßenraum entschärfen“.

Auf folgenden Straßenabschnitten kommt es immer wieder zu Sperrungen: Wiesendamm (Richtung Nord) vor der Bahnbrücke,  Pichelswerderstraße/Heidereutherstraße, Charlottenburger Chaussee im Bereich der Polizei-Akademie, Ruhlebener Straße/Teltower Straße/ An den Freiheitswiesen, Neuendorfer Straße/Lynarstraße, Falkenseer Damm (zwischen Kreisverkehr und Flankenschanze), Falkenseer Chaussee gegenüber Am Hüllepfuhl, Rohrdamm (zwischen Siemensdamm und Saatwinkler Damm) und auf dem Siemensdamm.

Nach der Frostperiode gleichen viele Straßen in Berlin üblen Schlaglochpisten.
Nach der Frostperiode gleichen viele Straßen in Berlin üblen Schlaglochpisten.Rolf Vennenbernd/dpa

Auch in Lichtenberg sind die Straßen marode. Ab 9 Uhr wird die  Landsberger Allee in Höhe Fennpfuhl ausgebessert.  Für eine Woche ist auf der vielbefahrenen Straße ein Fahrstreifen stadtauswärts zwischen Weißenseer Weg und Vulkanstraße ein Fahrstreifen gesperrt.

Die Landsberger Allee ist im Bereich Marzahn gleich nochmal von einer neuen Baustelle betroffen. An der Kreuzung Rhinstraße/Landsberger Allee arbeitet die BVG an den Gleisen. Und das führt zu umfangreichen Verkehrseinschränkungen.

Die Rhinstraße ist in Richtung Hauptstraße zwischen Landsberger Allee und Allendorfer Weg für den Kfz-Verkehr gesperrt. In der Gegenrichtung können Autofahrer die Landsberger Allee nur auf einem Fahrstreifen queren. Das Abbiegen ist nicht möglich.

In Berlin-Köpenick kommt neue Baustelle dazu

Staugefahr auch in Alt-Hohenschönhausen: Auf der Wartenberger Straße beginnen am Morgen Leitungsarbeiten. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Helga-Haase-Straße und Anna-Ebermann-Straße. Bis Anfang März steht für beide Richtungen nur ein gemeinsamer Fahrstreifen zur Verfügung.

Eine neue Baustelle ploppt auch in Köpenick auf. In der Bellevuestraße wird an einer Bordsteinabsenkung gearbeitet. Bis zum 4. März steht in Richtung Seelenbinderstraße hinter dem Fürstenwalder Damm nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.

Wie ist Ihre Meinung dazu? Bitte schreiben Sie uns: leser-bk@berlinerverlag.com