Endlich wird es nach dem Eis-Winter warm! In den kommenden Tagen schießt das Temperaturniveau in Deutschland kräftig nach oben. Ob der Frühling damit wirklich loslegt oder nur kurz vorbeischaut, zeigt ein Blick auf die Wetterlage.
Feuchtmilde Atlantikluft wärmt uns auf
Eins vorweg: Der Winter hat jedenfalls erst einmal Pause. Eine westliche Strömung schiebt feuchtmilde Atlantikluft zu uns. Regen inklusive, aber eben auch Temperaturen, die sich schon verdächtig nach Frühling anfühlen.

Schon am heutigen Sonntag, 22. Februar, knacken große Teile der Westhälfte die Zehn‑Grad‑Marke. Am Rhein sind sogar bis zu 15 Grad drin. Nur im Nordosten und an der Nordsee bleibt es noch etwas frischer, Berlin schafft es ebenfalls auf die zehn Grad Höchsttemperatur bei Regengrau.
Kältewelle im Anmarsch
Die gute Nachricht: Es geht weiter bergauf! Zu Wochenbeginn dreht die Strömung auf Südwest, subtropisch angehauchte Luft strömt heran. Am Mittwoch könnten im Westen und Südwesten lokal sogar 20 Grad erreicht werden. Ein Wert, der normalerweise eher nach April klingt. Nach Nebelauflösung gibt’s dazu reichlich Sonne. Bis Dienstag bleibt es allerdings vielerorts grau, nass und windig. Immerhin: Die Nächte bleiben weitgehend frostfrei.
Wer jetzt schon die Gartenmöbel entstauben will, sollte aber weiterlesen. Denn ab der zweiten Wochenhälfte droht der Rückschlag. Aus Westen rückt wieder unbeständiges Wetter an, dazu strömt deutlich kühlere Luft ins Land. Die Prognosen sind zwar noch unsicher, aber im Bergland könnten winterliche Momente mit Nachtfrost und sogar Schneefall wieder ein Thema werden.


