Das Zittern geht in die Verlängerung. Jedenfalls wenn wir einer alten Bauernregeln glauben. „Hat’s zu Sankt Valentin gefroren, ist das Wetter lang verloren“, heißt eine der bekanntesten. Heute (14. Februar) ist Valentinstag – und für heute sagen die Wetterberichte Frost voraus.
Wir müssen mit einem kalten „Märzwinter“ rechnen
Die Regel stimme grob, sagt Jörg Riemann von der Wettermanufaktur. Sie sei zwar nicht taggenau. Aber: „Gibt es im Februar zu viel Frost, so zeigt sich, dass der März mit 70- und der April sogar mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit ebenfalls zu kalt ausfallen“, erklärt der Diplom-Meteorologe bei MyHomeBook.
Nach dem bisherigen Wetterverlauf und den Prognosen für die nächsten Tage könne man damit rechnen, dass wir einen kalten „Märzwinter“ bekommen, heißt es.
Die Kälte feiert leider am Valentinstag in ganz Deutschland ein Comeback. In Berlin und Brandenburg gibt es bis in den Vormittag hinein neuen Schnee und leichten Frost zwischen 0 und -2 Grad, sagt der Deutsche Wetterdienst DWD. In der Nacht zum Sonntag geht die klirrende Kälte weiter – mit Temperaturen zwischen -3 und -7 Grad.
Ähnlich sieht das wetter.net. Bei mäßigen Nordostwind steigt das Thermometer im Nordosten nur auf minus 2 Grad. Nur in Niederbayern (7 Grad) wird es wärmer. Das aber nur tagsüber. Für den Abend und die Nacht werden Tiefstwerte zwischen minus 1 Grad an der Bergstraße und minus 12 Grad an der dänischen Grenze erwartet.
Groundhog Day: Das sagt Punxsutawney Phil
Die Bauernregel „Hat’s zu Sankt Valentin gefroren, ist das Wetter lang verloren“ hat übrigens auch bekannte Verwandte. Eine kennt man aus der legendären Hollywood-Komödie „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Den „Groundhog Day“, der immer am 2. Februar Punxsutawney (Pennsylvania) und anderen Städten in den USA gefeiert wird. Dafür wird ein Murmeltier aus seinem Bau geholt.



