Autofahrer brauchen wieder starke Nerven. Die Autobahn GmbH lässt in den Tunneln Rudower Höhe (TRH) und Alt‑Glienicke (TAG) auf der A113 regelmäßige Wartungs‑ und Instandhaltungsarbeiten durchführen.
Nächtliche Vollsperrungen in den Röhren
Für die Sicherheitstechnik in den Röhren sind dafür nächtliche Vollsperrungen nötig – jeweils von 21 bis 5 Uhr. Betroffen ist der Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Späthstraße und Schönefeld‑Nord. Das teilte die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) Berlin mit.
An diesen Tagen gibt es im Verkehr Einschränkungen
In den Nächten auf den 10. und 11. März finden die Arbeiten jeweils von 21 bis 5 Uhr statt. In dieser Zeit sind beide Richtungen zwischen den Anschlussstellen Späthstraße und Schönefeld-Nord gesperrt. In der Nacht auf den 12. März (21 bis 5 Uhr) gibt es stadtauswärts eine Vollsperrung zwischen den Anschlussstellen. Und in der Nacht auf den 13. März (21 bis 5 Uhr) ist die Strecke stadteinwärts zwischen Schönefeld-Nord und Späthstraße voll gesperrt.
Ab 20 Uhr beginnt die Absicherung erster Zufahrten. Alle Ein‑ und Ausfahrten im Sperrabschnitt sind dann zu. Umleitungen sind ausgeschildert, wie die VIZ mitteilte.
Warum sind die Arbeiten notwendig?
Die Berliner Autobahntunnel unterliegen strengen Vorgaben. Dazu zählen regelmäßige technische Revisionen und Einsatzübungen mit Feuerwehr und Tunnelleitzentrale. Zuletzt wurde im Tunnel Rudower Höhe eine Großübung mit realem Brand‑Szenario durchgeführt.
In Berlin findet mindestens einmal jährlich in zwei der insgesamt elf Autobahntunnel eine Großübung statt. So wird sichergestellt, dass jede Röhre spätestens alle vier Jahre einen Ernstfalltest durchläuft.
Wie sehr spüren Autofahrer die Arbeiten?
Die A113 verbindet den Berliner Stadtring (A100) mit dem Berliner Ring (A10) und bindet den Flughafen BER an. Sie ist der zentrale Korridor in den Südosten – entsprechend wirkt sich jede Sperrung auf Pendler‑ und Airport‑Verkehre aus. Auf dem Abschnitt liegen die beiden betroffenen Röhren: Tunnel Rudower Höhe und Tunnel Alt‑Glienicke.
Gerade für BER‑Reisende ist die A113 die klassische Route. Die Strecke verfügt sogar über eine eigene Flughafen‑Anschlussstelle. Wer zu Nachtflügen oder Frühstarts unterwegs ist, sollte mehr Zeit einplanen.


