Verkehr Berlin

Hitzewelle in Berlin: 40 Minuten Stau auf der A100 – das bleibt noch drei Wochen so

Auf der A100 in Schöneberg staut es sich aktuell massiv. Wer nicht drumherumkommt, braucht bis Anfang Juli Geduld – und bei diesen Temperaturen auch genug Wasser im Auto.

Author - Sharone Treskow
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Stauchaos auf der A100 am Kreuz Schöneberg in beide Richtungen.
Stauchaos auf der A100 am Kreuz Schöneberg in beide Richtungen.Olaf Wagner

Die Verkehrsinformationszentrale Berlin (VIZ) hat bereits vorgewarnt, dass hier große Staugefahr besteht – und sie hatte recht. Aktuelle Bilder zeigen einen fiesen Stau auf einem Abschnitt der A100, wo seit dem heutigen Montag gebaut wird. Gerade bei der aktuellen Hitze kann das gefährlich werden. Worauf Berliner dringend achten sollten.

40 Minuten Stau auf der A100 – wegen neuer Baustelle

Zwischen den Ausfahrten Innsbrucker Platz und Alboinstraße finden auf der Stadtautobahn A100 in beiden Richtungen Arbeiten zur Fahrbahninstandsetzung statt. In Fahrtrichtung Treptow wurde der linke Fahrstreifen gesperrt, in Fahrtrichtung Wilmersdorf wurden der linke und der mittlere Fahrstreifen gesperrt, der Verkehr wird über den rechten Fahrstreifen und die Standspur geführt. Im Dreieck Schöneberg wird der Verkehr bis zur Ausfahrt Innsbrucker Platz vollständig über die Nebenfahrbahn geleitet.

Seit heute wird hier die Fahrbahn in den nächsten 3 Wochen saniert. Richtung Nord sind die beiden linken Fahrstreifen gesperrt. Es kommt im Schnitt zu einer Passierdauer von 30–40 Minuten.
Seit heute wird hier die Fahrbahn in den nächsten 3 Wochen saniert. Richtung Nord sind die beiden linken Fahrstreifen gesperrt. Es kommt im Schnitt zu einer Passierdauer von 30–40 Minuten.Olaf Wagner

Das hat am Montagvormittag einen brutalen Stau zur Folge. Unser KURIER-Reporter vor Ort berichtet von einer Durchfahrzeit von etwa 30 bis 40 Minuten. Und es wird hier so schnell auch nicht besser werden: Stau oder zumindest Stop-and-go steht hier jetzt für mindestens drei Wochen an der Tagesordnung. Bis circa 9. Juli sollen die Arbeiten noch andauern.

Im Stau stehen während einer Hitzewelle? Das sollte man tun

Das Problem: In Berlin klettert die Temperatur in den kommenden Tagen weit über 30 Grad. Kein optimales Wetter, um im Stau zu stehen. Wie sollten sich Berliner am besten verhalten? Wichtig ist, genug zu trinken dabeizuhaben und regelmäßig kleine Schlucke Wasser zu nehmen, auch wenn man keinen starken Durst verspürt.

Das Auto sollte möglichst gut belüftet sein, idealerweise läuft die Klimaanlage moderat, damit der Kreislauf nicht zusätzlich belastet wird. Ohne Klimaanlage hilft es, Fenster leicht geöffnet zu halten und direkte Sonneneinstrahlung, etwa durch Sonnenblenden oder ein Tuch, abzuschwächen.

Einen Stau sollte man während einer Hitzewelle nicht unterschätzen und sollte gut auf seinen Körper achten. (Symbolfoto)
Einen Stau sollte man während einer Hitzewelle nicht unterschätzen und sollte gut auf seinen Körper achten. (Symbolfoto)Freepik / Magnific

Wer merkt, dass ihm schwindelig oder übel wird, sollte – sobald möglich – eine Pause einlegen und aus dem Fahrzeug herausgehen, um sich im Schatten zu erholen. Besonders wichtig: Kinder, ältere Menschen oder Haustiere dürfen bei Hitze niemals allein im Auto zurückgelassen werden, da sich der Innenraum extrem schnell aufheizt. Generell gilt: Lieber defensiv fahren, Stress vermeiden und im Zweifel frühzeitig für Wasser, leichte Snacks und Sonnenschutz vorsorgen.

Wie ist Ihre Meinung zu dem Thema? Schicken Sie uns einen Leserbrief per Mail an leser-bk@berlinerverlag.com.