Bewegung ist gesund. Wer zu Hause den Crosstrainer nutzt, kann sich unter Umständen jedoch damit schaden. Mehrere Geräte von namhaften Herstellern bekamen „mangelhaft“ – sie überzeugten im Test nicht. imago/Westend61

Regelmäßiges Training ist wichtig: Durch die Corona-Pandemie hat es sich bei einigen Leuten nach Hause verlagert. Mit einem Crosstrainer kann man gelenkschonend Muskeln und Ausdauer stärken. Doch wer die Geräte nutzen will, sollte genauer hinschauen.

Die Stiftung Warentest hat acht Geräte von namhaften Herstellern getestet. Ihr Fazit: Viele Geräte hatten Mängel – sieben von acht bekamen die Note „mangelhaft“. Ein Gerät bewerteten sie mit der Note „ausreichend“. Das zeigt die aktuelle Zeitschrift „test“ (02/2022).

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Crosstrainer: Nicht günstig und dennoch gab es Kritikpunkte

Die Heimtrainer der höchsten Genauigkeitsklasse HA kosten zwischen 450 Euro und 1300 Euro. Dennoch gab es bei den getesteten Crosstrainern mehrere Kritikpunkte.

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Bei dem Test von acht Crosstrainern, sind bei einigen Geräte die Handläufe verbogen oder sogar abgebrochen. Stiftung Warentest

Bei fünf Geräten lag die Schadstoffkonzentration im Material über den EU-Grenzwerten. Bei sieben von acht Geräten sind die Handläufe und Holme im Belastungstest verbogen oder zum Teil sogar abgebrochen.

Die Tester sind der Meinung, wenn Crosstrainer für Nutzer mit einem Körpergewicht von 120 Kilo angeboten werden, sollten sie eine solche Belastung auch aushalten.

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Eingequetschte Füße und zu geringer Widerstand bei Crosstrainern

Auch der Abstand zwischen dem Gelenk des Handlaufes und dem Standfuß war zum Teil zu klein. Bei zwei Geräten befürchteten deshalb die Tester Verletzungen – etwa Quetschungen am Fuß.

Bei einigen Geräten war der Pulsmesser am Handlauf ungenau – besonders ungeeignet für herzkranke Menschen. Besser seien Brustgurte mit Sensor, über die die Messung erfolgt. Auch der Widerstand beim Treten war zum Teil viel leichter oder schwerer als angezeigt – schlecht für den Trainingseffekt und kann zu Überlastung führen.

Einige der getesteten Hersteller kündigten an, kaputte Handläufe kostenlos zu ersetzen, andere wollten Kunden den Kaufpreis erstatten. Wieder andere zeigten sich überrascht oder zweifelten gar an der Praxisnähe des Tests. Laut „test“ wurden alle Prüfpunkte vorab von einem Fachbeirat diskutiert – dazu gehörten auch Branchenvertreter.