Die Ungeduld wächst. Während viele Bundesliga-Klubs längst kräftig auf dem Transfermarkt zugeschlagen haben, herrscht beim 1. FC Union Berlin weiter erstaunliche Ruhe. Nach sechs Testspielen und zwei Wochen Vorbereitung fragen sich viele Fans: Wann passiert endlich etwas?
Trainer Mauro Lustrinelli und Geschäftsführer Horst Heldt dürften die freie Trainingswoche jedenfalls kaum zum Nichtstun genutzt haben. Denn obwohl mit Laszlo Benes, David Preu und Chris Bedia bereits drei Profis aussortiert wurden und Danilho Doekhi, Diogo Leite sowie Alex Kral den Verein ablösefrei verlassen haben, stehen bislang lediglich drei Zugänge fest. Einer davon ist Stanley Nsoki, der ohnehin schon in der vergangenen Saison für Union spielte und nun fest verpflichtet wurde.
Statt neuer Gesichter gibt es bislang vor allem Gerüchte. Janik Haberer, Robert Skov, Tim Skarke und Marin Ljubicic sollen ebenfalls keine Zukunft mehr in Köpenick haben. Ljubicic ist zwar mit sechs Treffern bislang der beste Torschütze der Vorbereitung, hat aber dennoch keine Zukunft in Köpenick.
Erneute Gerüchte um Rani Khedira
Auch um Rani Khedira wird wieder spekuliert. Der Mittelfeldspieler kehrt nach seiner WM-Teilnahme mit Tunesien am Montag ins Training zurück. Trotzdem sollen sowohl der 1. FC Köln als auch der 1. FSV Mainz 05 mit Ex-Trainer Urs Fischer Interesse am 32-Jährigen haben.
Und dann ist da noch Aljoscha Kemlein. Das Eigengewächs wird gleich mit mehreren Vereinen in Verbindung gebracht. Neben dem VfB Stuttgart und Werder Bremen sollen auch der französische Erstligist LOSC Lille sowie die AS Rom den U21-Nationalspieler auf dem Zettel haben. Rund 15 Millionen Euro sollen die Italiener für Kemlein bieten wollen.
Doch wer könnte eigentlich nach Köpenick kommen? Ein Name taucht zwar noch in keinem Gerücht auf, aber klingt passend: Noel Futkeu. Der Stürmer erzielte in der vergangenen Saison 19 Tore für Greuther Fürth. Er war die Lebensversicherung auf dem Weg zum Klassenerhalt.
Im Sommer aber kehrte er per Rückkaufoption zu Eintracht Frankfurt zurück. Aber: Dort spielt er in den Planungen von Trainer Adi Hütter allerdings keine Rolle und darf nicht einmal mit ins Trainingslager reisen. Genau wie Ex-Herthaner Jessic Ngankam.


