Jetzt kommt es ganz dicke für den 1. FC Union. Der Abstiegskampf ist spätestens seit dem 1:4 gegen Bremen akut und die Personalsorgen werden größer. Abwehrchef Leo Querfeld (22) fällt schon aus, doch nun sorgen sich die Köpenicker auch noch um Torwart Frederik Rönnow (33) vor dem Auswärtsspiel am Sonntag (17.30 Uhr) beim SC Freiburg .
Rönnow mit Härtetest für seinen Knöchel
Der Däne war am Mittwoch im Training mit dem rechten Fuß umgeknickt und konnte danach nicht mehr trainieren. Zum Glück blieben die Bänder alle verschont. Trotzdem leidet der Keeper noch immer.
Trainer Steffen Baumgart: „Wir haben alles dafür getan, dass Frederik Sonnabend ins Abschlusstraining geht. So sieht erstmal alles positiv aus. Natürlich schmerzt es. Es ist nicht so dramatisch, wie wir im ersten Moment gedacht haben. Wenn er das Zeichen gibt, dass es geht, fährt er mit nach Freiburg.“
Rönnow gibt sich selbst Grünes Licht, ob er im Kasten stehen kann. Das wird höchstwahrscheinlich trotzdem ein Zittern bis zum Anpfiff. Erst nach dem Aufwärmen wissen alle Bescheid. Wenn Rönnow ausfällt, wird der zweite Keeper Matheo Raab (27) im Kasten stehen.

Ersatzmann Raab steht bereit
Den Torwart lotste Steffen Baumgart vergangenen Sommer vom HSV zu Union. Bisher machte er nur ein Pflichtspiel, als er beim beim 5:0-Pokalsieg gegen den Regionalligist FC Gütersloh in der 40. Minute für Rönnow eingewechselt wurde.
Beim SC Freiburg wird es Sonntag dagegen Dauerdruck auf die eiserne Abwehr geben. Baumgart spricht allen nach den zwei Pleiten (0:1 in Gladbach, 1:4 gegen Bremen) Mut zu: „Bei einem Verein wie Union gehört es dazu: Du hast so eine Phase, wo es mal nicht so gut läuft. Wir fahren mit einem klaren Auftrag dahin. Wir wollen etwas mitnehmen!“



