Das wird in den nächsten Wochen beim 1. FC Union ein „rasendes“ Problem. Schon beim 2:2 gegen Mainz war die Spielfläche ziemlich ramponiert. Eigentlich soll der Rasen bald erneuert werden. Doch ob das bei der Witterung und dem Spielplan wirklich hilft? Die Termine lösen bei den Eisernen Ackeralarm aus.
Das Problem: Nicht nur die Männer kicken in der Bundesliga in der Alten Försterei, sondern auch die Frauen. An sich ist das eine prima Sache und Vorbild für andere Vereine, denn der Klub will seinen Eisernen Ladies genau die gleiche Bühne geben wie den Herren.
Männer und Frauen: Dreimal am selben Wochenende
Doch jetzt gibt es eine echte Terminkollision bei den nächsten drei Heimpartien. Normalerweise wechseln sich Damen und Herren wochenweise ab. Jetzt aber nicht. Am 23. Januar um 18.30 Uhr macht das Frauen-Bundesliga-Team den Auftakt.
Nur 24 Stunden später spielen Kapitän Trimmel und Co. gegen Borussia Dortmund in der Försterei. Der Rasen hat nicht viel Zeit, um sich zu regenerieren. Die Greenkeeper müssen wohl Extra-Schichten machen.

Das könnte noch gut gehen, weil die Frauen weniger Gewicht auf die Waage bringen und der Spielstil auch nicht so rustikal wie bei den Männern ist. Doch zwei Wochen später ist es umgekehrt. Da spielt am 6. Februar (20.30 Uhr) erst Baumgarts Team gegen Eintracht Frankfurt. Nicht mal 48 Stunden später treten die Frauen gegen Carl-Zeiss Jena (8. Februar, 16 Uhr) an.
Ramponierter Rasen könnte ein Vorteil werden
Der Rasen wird leiden. Am 20. Februar (18.30 Uhr) haben die Frauen wieder gegen den 1. FC Köln den Vorzug. Abpfiff ist um circa 20.30 Uhr, nur 19 Stunden später steigt der Hammer gegen Leverkusen für die Männer.


