Frankreich spielt sich in einen Rausch. Spanien marschiert scheinbar unaufhaltsam Richtung Finale. Und in Ägypten sind manche sogar überzeugt, dass Argentinien ohnehin schon als Weltmeister feststeht. Tja. Alles schön und gut. Wer aber beim Fußball-WM-Tippspiel richtig absahnen will, sollte sein Geld auf einen ganz anderen Titelkandidaten setzen: Norwegen.
Der Grund ist eine der verrücktesten Statistiken der WM-Geschichte. Noch nie von der Japan-Besieger-Besieger-Statistik gehört? Kein Problem. Die kennen selbst eingefleischte Fußballfans kaum. Dabei lag sie in den vergangenen zwei Jahrzehnten immer richtig.
Der Blick zurück beginnt bei der Heim-WM 2002. Japan erreicht erstmals das Achtelfinale, verliert dort 0:1 gegen die Türkei. Die Türken fliegen anschließend gegen Brasilien raus. Brasilien wird Weltmeister.
Die Serie setzt sich 2010, 2018 und 2022 fort
2010 folgt die nächste Ausgabe des kuriosen Drehbuchs. Japan scheitert im Achtelfinale nach Elfmeterschießen an Paraguay. Paraguay verliert im Viertelfinale gegen Spanien. Spanien holt anschließend den WM-Pokal.
2018 trifft es Japan wieder im Achtelfinale. Belgien gewinnt spektakulär mit 3:2. Im Halbfinale scheitern die Belgier an Frankreich. Wenige Tage später feiern die Franzosen den Titel.
Und 2022? Sie ahnen es schon. Japan verliert erneut im Achtelfinale – diesmal gegen Kroatien. Die Kroaten werden anschließend von Argentinien gestoppt. Lionel Messi und Co. werden Weltmeister.
Vier Weltmeisterschaften. Viermal erreicht Japan die K.o.-Runde. Viermal wird am Ende genau die Mannschaft Weltmeister, die den Japan-Bezwinger aus dem Turnier wirft.

Jetzt kommt der spannende Teil. Auch bei dieser WM war für Japan im Achtelfinale Schluss. Diesmal setzte sich Brasilien durch. Und wer warf anschließend Brasilien aus dem Turnier? Norwegen. Wenn diese kuriose Serie also weiter Bestand hat, steht der Weltmeister von 2026 längst fest.

