Der über große Strecken souveräne Auftritt gegen Österreich hat gezeigt, dass hier nicht nur Talent auf der Platte steht, sondern ein Team, das weiß, was es kann. Kein Wackeln, kein Zittern, eher ein solides „Danke, erledigt“.
Die zweite Aufgabe muss gewonnen werden
Jetzt also Serbien. Und ja, wir sagen es ganz offen, ganz boulevardesk und ohne falsche Bescheidenheit: Dieses Spiel muss gewonnen werden. Nicht aus Arroganz, sondern aus Logik. Wer vorne mitspielen will, räumt solche Aufgaben weg – und schafft sich damit die perfekte Ausgangslage für das große Vorrundenfinale gegen Spanien am Montag.

Die Mannschaft hat richtig Bock
Der Vibe in der Mannschaft? Positiv. Locker. Fast ein bisschen frech. Man merkt: Die Jungs haben Spaß, aber sie sind noch lange nicht satt. Bestes Beispiel: Marko Grgic. Mit seiner Leistung gegen Österreich war er selbst alles andere als zufrieden. Zu viele vergebene Chancen, zu wenig Durchschlagskraft – zumindest in seinem eigenen Kopf. Und genau das macht ihn jetzt so gefährlich. Wer Grgic kennt, weiß: Wenn er sich ärgert, liefert er im nächsten Spiel ab. Meistens doppelt.
Und dann ist da noch David Späth. Der Torhüter, der nicht nur Bälle hält, sondern auch Emotionen. Laute Ansagen vom Trainer, wilde Gesten von der Bank – Späth hat alles abbekommen. Und genau das dürfte ihn jetzt erst recht kitzeln. Ein Spiel, um es allen zu zeigen. Ein Spiel, um das Tor zuzunageln und nebenbei ein paar serbische Würfe zur Verzweiflung zu bringen.


