„Wer wird Millionär?“

Welche Religion ist die „Religion ohne Gott“ – was glauben Sie?

Die Fragen in „Wer wird Millionär?“ kommen aus allen Bereichen - auch aus der Religion. Welche Religion ist die „Religion ohne Gott“? Hätten Sie es gewusst?

Teilen
Günther Jauch hat in Wer wird Millionär? schon seit 1999 immer wieder knifflige Fragen für seine Zuschauer - dieses Mal geht es um die Religion ohne Gott.
Günther Jauch hat in Wer wird Millionär? schon seit 1999 immer wieder knifflige Fragen für seine Zuschauer - dieses Mal geht es um die Religion ohne Gott.RTL

Die Herangehensweise an Religion ist auch in Deutschland sehr unterschiedlich: Die einen machen sie zu einem wichtigen Teil ihres Lebens, die anderen haben kaum Verständnis dafür, dass sich manche dem Glauben verschreiben. Ob man Religion nun liebt oder hasst: Manche Dinge aus dem Bereich gehören einfach zum Allgemeinwissen. Und das, was in einer der neuen Ausgaben von „Wer wird Millionär?“ von Günther Jauch abgefragt wird. Wussten Sie, welche Religion die „Religion ohne Gott“ ist? Wir verraten es Ihnen.

Krasse Frage bei „Wer wird Millionär?“: Welche Religion ist die „Religion ohne Gott“?

Jauch stellt einem der Kandidaten bei „Wer wird Millionär?“ in der aktuellsten Ausgabe der Show die spannende Frage nach der Religion ohne Gott. Welche der Weltreligionen wird zumeist genannt, wenn es um die „Religion ohne Gott“ geht – hätten Sie es gewusst? Zur Auswahl stehen bei „Wer wird Millionär?“ der Hinduismus, der Buddhismus, der Islam und das Judentum. Das Christentum wird gar nicht erst genannt – denn dass es hier einen Gott gibt, dürften auch auf den heimischen Sofas vor dem Fernseher die meisten Menschen wissen.

Aber: Welche der anderen ist die „Religion ohne Gott“? Um diese Frage zu beantworten, muss Kandidat Kai Losert bei „Wer wird Millionär?“ einen Joker setzen. Und zwar den wertvollsten, den er zur Verfügung hat: Er darf einen „Wissenden“ aus dem Zuschauerraum befragen. Hätten Sie auch einen Joker gebraucht, um die Frage zu beantworten – oder wissen Sie es auch so?

Im Buddhismus gibt es zwar Buddha, doch dieser wird meist nicht wie ein Gott verehrt. Deshalb gilt der Buddhismus auls Religion ohne Gott.
Im Buddhismus gibt es zwar Buddha, doch dieser wird meist nicht wie ein Gott verehrt. Deshalb gilt der Buddhismus auls Religion ohne Gott.ZUMA Press Wire/imago

Die Antwort: Gesucht ist der Buddhismus. Denn: In dieser Religion beten die Menschen, die an sie glauben, keinen Gott an. Zwar verehren manche Buddhisten und Buddhistinnen Buddha wie einen Gott, im eigentlichen Sinne ist Buddha aber kein Gott, wie er in anderen Religionen gepriesen wird. „Buddha“ steht übersetzt für „Erwacher“ – mit diesem Begriff wird eine Person bezeichnet, die die Erleuchtung erlebt hat. Der historische Buddha ist Siddhartha Gautama, dessen Lehre den Grundstein für den Buddhismus bildet. Er ist aber kein Gott, sondern der Stifter der Religion.

Die Erklärung: Darum ist eine „Religion ohne Gott“ trotzdem eine Religion

Nur: Warum zählt der Buddhismus trotzdem zu den Religionen, wenn er doch eine Religion ohne Gott ist? Das ist ganz einfach: Auch im Buddhismus finden die Anhänger wichtige Antworten auf die Fragen des Glaubens. Hier gibt es beispielsweise eigene Ansichten zum Sinn des Lebens oder dem Leben nach dem Tod. Und Religion an sich bezeichnet einen Glauben, der einer bestimmten Lehre, bestimmten Ansichten und bestimmten Regeln folgt und das Bekenntnis dazu. Dafür braucht es also nicht zwingend einen Gott, sodass auch eine „Religion ohne Gott“ eine Religion ist.

Bei „Wer wird Millionär?“ konnte der Joker aus dem Publikum bei der Einordnung übrigens helfen: „Die Juden haben Jehova, der Islam hat Allah, die Hinduisten haben einige Götter, darunter Shiva“, sagt der Zuschauer. „Aber der Buddhismus mit Siddharta als Religions-Gründer ist für mich die Religion ohne Gott.“ Zwar gebe es Buddha, doch die Religion orientiere sich nicht so an Gott wie die anderen drei. Und damit hat er recht – und beschert dem  Kandidaten Kai Losert die nächste Stufe bei „Wer wird Millionär?“ Zumindest Gott war hier nicht im Spiel – die richtige Antwort war allein der Verdienst des Jokers aus dem Publikum. ■