Am Montagmittag wurden bei Moderatorin Verona Pooth (57) alte Wunden wieder aufgerissen. Vor fünf Jahren wurde ihr gesamter Schmuck im Wert von über einer Million Euro gestohlen. Jetzt steht sie vor Gericht.
Verona Pooth klagt gegen Versicherungsmakler
2021 feierten die Pooths, wie jede andere Familie, gemütlich Weihnachten. Als Verona und ihre Liebsten nach Hause kamen, folgte der Schock: Es war eingebrochen worden. Die Diebe klauten Bargeld, Schmuck, einen Safe und das Auto der Moderatorin.
Jetzt steht Verona vor Gericht, nicht etwa wegen der Diebe. Sie klagt gegen ihren eigenen Versicherungsmakler. Nach eigenen Angaben war allein der Schmuck über eine Million Euro wert.
Die Helvetia Versicherung, bei der Pooth versichert war, kam nur für einen Teil des Schadens auf, wie sie Bild erzählt. Angeblich sei die Moderatorin unterversichert gewesen. Bis jetzt bleibt sie also auf den Kosten selbst sitzen.
Wegen Falschberatung erschien Verona Pooth am Montagmittag vor Gericht. Das soll nun entscheiden, wer für den noch ausstehenden Betrag des hohen Schadens aufkommen muss. Pooth oder ihr Versicherungsmakler. Der bestreitet die Vorwürfe.
„Ich habe nichts falsch gemacht“, so die Moderatorin zu Bild. „Ich kann jedes Schmuckstück belegen. Mit Quittungen, Zertifikaten und datierten Fotos. Ich sehe mich in dieser Situation tatsächlich als Opfer, wie ich mich sonst nie sehe.“
Wird vom Gericht eine Falschberatung zur Unterversicherung festgestellt, müsste die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung des Versicherungsmaklers die restlichen Schäden zahlen.
Schmuck war Verona Pooths Lebensversicherung
Der wertvolle Schmuck, bestehend aus Gold, Markenstücken der Juweliere Cartier, Rolex und Rüschenbeck sowie Diamanten, ist Veronas Lebensversicherung gewesen.



