Statt Sonne, Party und Musik gab es für Samra (31) Handschellen und einen bitterbösen Schock. Der Rapper wurde im Thailand-Urlaub nach einer Polizeikontrolle festgenommen.
Jetzt spricht Samra über die Festnahme
Eigentlich wollte Samra (bürgerlich Hussein Akkouche) mit seinem Team auf der Insel Phuket in Thailand für einige Wochen an neuer Musik arbeiten. Nachts geriet der Rapper dann in eine Polizeikontrolle. Die Beamten fanden in Samras Hosentasche die in Thailand als Droge geführte Substanz Alprazolam, umgangssprachlich auch Xanax genannt.
In einem fast 20-minütigen Statement auf YouTube erzählt der Berliner von der schlimmen Nacht. „Ich war nicht im Club, wir haben am 7-Eleven (ein Supermarkt, d. Red.) gechillt. Auf dem Weg nach Hause hat mich ein Polizist auf einer Ducati überholt und kontrolliert.“
Samra habe Xanax von einem Arzt. „Das ist ein Medikament, das ich von meinem Arzt verschrieben kriege, wegen Angststörungen und Panikattacken. Für mich ist das keine Droge. Ich wusste nicht, dass das hier so (als Droge, d. Red.) eingestuft wird.“

In einem Polizeiprotokoll, das Bild vorliegt, heißt es angeblich, dass von zehn Tabletten zu je 0,5 Milligramm noch fünfeinhalb in der Packung gewesen sein sollen.
Nach dem Fund wurde der Rap-Star mit auf eine Wache genommen, obwohl er auf seinem Handy ein angebliches Attest vorzeigte. „Die haben mich komplett auseinandergenommen. Handschellen. Ich musste alles ausziehen. Ich bin direkt in die Zelle gekommen. Sie behandeln dich so, als wärst du eine Lachnummer“, so Samra.
Samra konnte sich eine Gefängnisfrei-Karte kaufen
Die größte Sorge des Rappers – seine Familie. „Innerhalb von Stunden habe ich gedacht, ich kriege eine lebenslängliche Strafe.“ Sein erster Gedanke: „Scheiße, was ist mit meinem Sohn?“

In Anwesenheit der Polizisten wurde Samra von Fans erkannt, die ihn um ein Foto baten, „was mir sehr geschadet hat, weil die Polizei in Thailand sehr viel Geld gerochen hat.“
Um Kohle ging es schließlich auch. Für einen schnellen Termin vor Gericht bezahlte der Rapper eine ordentliche Geldsumme. Als es zum Gerichtstermin kam, sagte der Richter zum Berliner: „Ihre Strafe sind 8000 Baht (ca. 219 Euro, d. Red.), vier Monate Bewährung in Thailand und Abschiebung.“ So musste er zurück nach Deutschland reisen.



