Er lässt kein gutes Haar an seinen Kollegen. „Tatort“-Star Edin Hasanović liebt es, seine Stunts selbst zu übernehmen. Mit der Professionalität seiner Kollegen ist der Schauspieler allerdings nicht zufrieden.
Edin Hasanović bekam nach Stunt-Dreh eine Gehirnerschütterung
Seit 2025 spielt Hasanović die Rolle des Hauptkommissars Hamza Kulina im Frankfurter „Tatort“. Für seine Rolle übernimmt er die Stunts am liebsten selbst, wie er im Podcast „Mit den Waffeln einer Frau“ von Barbara Schöneberger erzählt.
Früher waren seine Vorbilder Bruce Lee oder Jackie Chan. „Kampfsport war für mich immer eine Sache“, so der Schauspieler. Mit der Leistung seiner Kollegen in Kampfszenen ist Hasanović allerdings nicht glücklich.
Im Gespräch mit Schöneberger lästert er: „Es gibt Kollegen, wenn du mit denen Stunts machst, da denkst du so: Oh, oh! Ich muss für den aufpassen, weil der nicht stoppen kann. Weil der doof ist.“

Ein älterer Kollege, dessen Namen der Schauspieler allerdings nicht nennt, sollte ihm vor der Kamera „eine Schelle geben“, wollte das aber nicht machen. Die Begründung des älteren Darstellers: „Junge, wenn ich dir eine gebe, dann liegst du hier auf dem Boden.“
Was vermutlich nett gemeint war, fasst Hasanović negativ auf. Er wettert: „Und ich denke so: Du Opfer! Kannst du das nicht steuern?“ Ganz unbegründet ist seine Aussage nicht. Während eines Drehs habe er durch den heftigen Schlag eines Kollegen eine Gehirnerschütterung erlitten.
Edin Hasanović: „Vor mir muss man nicht so viel Angst haben“
„Weil Leute dann einfach unfähig sind, das Ohr treffen, richtig ausholen und so“, wütet der „Tatort“-Star. Dafür gibt er selbst besser Acht und ist umsichtig mit seinen Co-Darstellern. „Vor mir muss man, glaube ich, nicht so viel Angst haben“, ist er sich sicher.


