Bella Hadid wurde jetzt für ihre Aussagen auf Instagram von der israelischen Regierung scharf kritisiert. 
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„Wenn Promis sich dafür aussprechen, die Juden ins Meer zu werfen, dann sind sie für die Vernichtung des jüdischen Staates.“ Für ihre Livevideos auf Instagram, die sie bei einer „Befreit Palästina“-Demo in New York City am Samstag zeigen, wird Bella Hadid jetzt direkt von der israelischen Regierung kritisiert. Laut des offiziellen Twitter-Konto des jüdischen Staats sollte sich das amerikanische Supermodel mit palästinensischen Wurzeln für ihren Aktionismus gegen Israel „schämen“. Zu einem Screenshot von der 24-Jährigen bei der Demo schrieb ein Sprecher.: „Dieses ist keine Angelegenheit zwischen Israelis und Palästinensern. Es ist eine menschliche Angelegenheit.“

Hadid, ihr Vater Mohamed ist Palästinenser, hatte sich am Samstag bei einem Protestmarsch in einer traditionellen Keffiyeh-Tracht gezeigt und auf ihrem Instagram dazu geschrieben: „Du kannst es nicht zulassen, desensibilisiert zu sein, wenn Menschenleben genommen werden. Das geht einfach nicht. Palästinensische Leben sind die Leben, die helfen werden, die Welt zu verändern. Und sie werden sekündlich von uns gerissen.“ Ihren Instagram-Post versah Bella Hadid mit dem Hashtag #Freepalestine.

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In einem weiteren Posting teilte sie mit, dass ihr Vater und dessen Familie „1948 aus ihren Häusern in Palästina gejagt wurden, um als Flüchtlinge zuerst in Syrien, dann im Libanon und schließlich in Tunesien zu landen.“ Sie ende mit: „Ich liebe meine Familie, meine Herkunft und Palästina. Ich werde mit voller Stärke in meinem Herzen hoffen, dass wir ein besseres Land haben werden. Eine bessere Welt für unser Volk und die Leute um sie herum. Du kannst Geschichte nicht vertuschen. Geschichte bleibt Geschichte!“