Aleks Petrovic und Co.

Reality Awards schocken Fans: „Preise an frauenfeindliche Männer“

Die Reality Awards 2026 sorgen für Aufregung: Die neue „Redflag“-Kategorie und Aleks Petrovics Nominierung lösen hitzige Debatten und Empörung im Netz aus.

Author - Julia Nothacker
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Aleks Petrovic mit seine damaligen Freundin Vanessa Nwattu.
Aleks Petrovic mit seine damaligen Freundin Vanessa Nwattu.imago/Gartner

Jetzt wird’s heikel im Reality-Kosmos! Seit RTL das Voting für die Reality Awards 2026 eröffnet hat, ist im Netz kein Halten mehr. Applaus hier, Wut dort – und mittendrin eine Kategorie, die für maximale Eskalation sorgt: „Redflag des Jahres“.

Reality Awards 2026 sorgen mit Aleks Petrovic für hitzige Netz‑Debatten

Nach einer Pause kehren die Reality Awards in diesem Jahr zurück. Eine prominent besetzte Jury – unter anderem mit Evelyn Burdecki und Özcan Cosar – hat die Vorauswahl getroffen, das Publikum entscheidet per Online-Voting.

Zu den bekannten Kategorien zählen unter anderem: Lovestory des Jahres, Beef des Jahres, Dramaqueen des Jahres, Lustigster Moment des Jahres, Trennung des Jahres.

Doch die meiste Aufmerksamkeit kassiert die neue Rubrik „Redflag des Jahres“ rund um toxisches Verhalten vor laufenden Kameras.

In der umstrittensten Kategorie stehen drei bekannte Namen zur Wahl: Aleks Petrovic („Temptation Island VIP“), Walentina Doronina („Germany Shore“) und Marc‑Robin Wenz („Ex on the Beach“).

Sie alle eint eins: Momente, die im Netz als toxisch, manipulativ und respektlos bezeichnet wurden. Szenen, die viral gingen – und jetzt offiziell zur Wahl stehen.

Seit Bekanntgabe der Nominierten brennt X, TikTok und Instagram lichterloh. Für besonders hitzige Debatten sorgt die Nominierung von Aleks Petrovic.

Aleks Petrovic’ skandalöses Verhalten bei „Temptation Island VIP“

Bei „Temptation Island VIP“ sorgte Aleks Petrovic in mehreren Folgen für Entsetzen. Besonders heftig kritisiert wurden Szenen, in denen er Verführerinnen mit Sekt ins Gesicht spuckte und dieses Verhalten mit der Aussage rechtfertigte, es sei „ihr Job“, diese Behandlung hinzunehmen – ein Moment, der selbst RTL zu einem öffentlichen Statement zwang.

Aleks Petrovic ist für einen Reality Award nominiert.
Aleks Petrovic ist für einen Reality Award nominiert.imago/Christoph Hardt

In scheinbar unbeobachteten Situationen sprach Aleks außerdem respektlos über das Sexleben mit seiner damaligen Verlobten Vanessa Nwattu, stellte sie bloß und vermittelte, sie sei ihm körperlich etwas „schuldig“.

Nach der Trennung warf Vanessa ihrem Ex weitere „grenzüberschreitende Vorfälle“ in der Beziehung vor. Aleks soll sie im alkoholisierten Zustand massiv beleidigt haben und aggressiv geworden sein. Direkte Übergriffe und Vorfälle von körperlicher Gewalt habe es zwar nicht gegeben, doch zerstörte Türen und eine kaputte Glasscheibe sprächen für sich. Aleks relativierte die Vorfälle. Er habe mal gegen die Tür geschlagen und eine Tasche sei durch die Glastür geflogen.

Und auch Marc‑Robin Wenz fällt im TV immer wieder für sein frauenverachtendes Verhalten auf.

Empörung im Netz: Fans kritisieren Reality Awards

Viele Reality-Fans sind entsetzt:
- „Wieso wird Aleks Petrovic noch eine Bühne gegeben?“
- „Gibt man nach einem Gewaltvorfall wirklich noch eine Plattform und eine Nominierung?“
- „Ja genau. Ihr habt nichts gegen Gewalt, ihr belohnt sie auch noch.“
- „Und wieso bekommen Red Flags einen Preis dafür, dass sie Red Flags sind … es werden tatsächlich Preise an frauenfeindliche … frauenverachtende Männer verliehen? Wobei manchmal sogar das Thema Gewalt im Raum steht? Wer bitte denkt sich so was aus? Die Menschheit ist echt verloren!!!!!“

Keine Frage, die „Redflag“-Nominierung steht bei vielen Fans weniger für unterhaltsame Reality‑Momente, stattdessen für überschrittene Grenzen im TV. Es ist daher kein Wunder, dass viele Reality-Stars gar keine echte Reue nach ihrem Fehlverhalten mehr zeigen, sondern dieses hingegen vielmehr forcieren, um weiterhin erfolgreich zu sein.

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