Bei einem öffentlichen Auftritt in Bamberg sprach Lisa Müller so offen wie nie über ihr Leben zwischen Fernbeziehung, Vorurteilen und ihrem eigenen sportlichen Ehrgeiz. Die Ehefrau von Ex-Bayern-Star Thomas Müller, der seit Sommer 2025 in Kanada bei den Vancouver Whitecaps spielt, machte dabei unmissverständlich klar: Der Stempel „Spielerfrau“ prallt inzwischen an ihr ab.
Thomas Müllers Frau Lisa kontert Spielerfrau-Vorurteilen
„Ich habe am Anfang lange versucht, dagegen anzukämpfen und zu sagen: Ich bin mehr, ich kann reiten. Inzwischen ist es mir egal“, sagte sie laut der Abendzeitung vor rund 150 Gästen.
Nicht nur das: Sie nehme es mittlerweile sogar mit Humor. „Ich werde immer für die Dümmste im Raum gehalten. Es ist manchmal auch schön, für das Dummerl gehalten zu werden, dann kann man Menschen mehr beeindrucken, wenn sie mit einem reden“, erklärt sie halb scherzend – doch gerade das nutze sie zu ihrem Vorteil.
Warum Lisa Müller nicht zu ihrem Mann nach Kanada zieht
Die Frage, die seit Monaten durch die Schlagzeilen geistert: Warum folgt Lisa ihrem Mann nicht nach Vancouver? Auch hier wird sie im Interview eindeutig: Es war schlicht nicht möglich. Als erfolgreiche Dressurreiterin sei sie auf ihr Gestüt, ihre Pferde und ihren täglichen Trainingsrhythmus angewiesen.
„Ich reite Turniere, das ist mein Beruf“, sagte sie bereits Anfang Januar gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Ein Umzug hätte ihre Karriere faktisch unmöglich gemacht.

Lisa und Thomas Müller haben jeweils Verständnis füreinander, eine wichtige Basis für ihre Ehe: „Er als Sportler weiß, wie sehr ich für meinen Sport lebe. Ich als Sportlerin weiß, wie sehr er für seinen Sport lebt“, erklärte sie jetzt.




