Drei Monate nach dem Tod von Hit-Produzent Jack White (†85) spricht seine Witwe Rafaella Nussbaum (41) erstmals offen über ihre Verzweiflung in der Ehe und über einen Abschied, der bis heute schmerzt.
Rafaella Nussbaum hat die Hölle auf Erden erlebt
Jack White, bürgerlich Horst Nussbaum, gehörte jahrzehntelang zu den erfolgreichsten Musikproduzenten Deutschlands. Songs wie „Looking for Freedom“ machten ihn zur Legende. Doch was nach außen glänzte, war hinter den Kulissen oft ein Albtraum, wie nun seine Witwe gegenüber der Illustrierten Bunte erzählt. Jack White litt an schweren Depressionen, im Oktober 2025 nahm er sich das Leben. Nur wenige Tage zuvor war die Trennung von Jack White und Rafaella bekannt geworden.
Mit klaren Worten beschreibt Rafaella Nussbaum die letzten Jahre an der Seite des Stars. Die beiden haben zwei gemeinsame Kinder. „Ich habe seit Dezember 2024, bis zum Suizid meines Mannes, die Hölle auf Erden durchlebt“, sagt sie. Ihr Leben war geprägt von Angst, Kontrolle und der ständigen Sorge um den psychisch kranken Ehemann.

15 Jahre lang waren Jack White und die mehr als 40 Jahre jüngere Rafaella liiert, zehn davon verheiratet. Sie spricht von Eifersucht, Dominanz und emotionalem Druck. „Vermutlich fing es schon in der Corona-Zeit an, dass Jack keine Lust mehr hatte, das Haus zu verlassen. Er ging abends eine Stunde essen, das war’s. Keine Reisen mehr, keine Aktivitäten. Auch wir sollten zu Hause bleiben“, berichtet sie.
Die ständige Angst um Jack White
Besonders belastend: die permanente Angst, Jack White könnte sich etwas antun. Drei Suizidversuche hatte der Musiker bereits hinter sich. Im Interview beschreibt Rafaella einen Abend, an dem ihr Mann erneut versucht hatte, sich das Leben zu nehmen: „Da lag er. Reglos. Mit Schaum vor dem Mund. Vier Wochen lag er auf der Intensivstation, danach war er in einer Psychoklinik, aber nur ein paar Tage. Acht Jahre zuvor hatte er seinen ersten Suizidversuch. Im Mai seinen dritten. Ich war völlig verzweifelt.“






