Albumcharts

Mit 80 auf die Eins: Howard Carpendale mit „Zeitlos“ ganz oben

Howard Carpendale stürmt mit „Zeitlos“ erstmals in seiner Karriere an die Spitze der Albumcharts und macht sich damit selbst das schönste Geburtstagsgeschenk.

Author - Sebastian Krause
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Jetzt hat es doch noch geklappt: Howard Carpendale steht mit „Zeitlos“ an der Spitze der deutschen Albumcharts.
Jetzt hat es doch noch geklappt: Howard Carpendale steht mit „Zeitlos“ an der Spitze der deutschen Albumcharts.BREUEL-BILD/imago

Später Triumph für eine Schlager‑Legende. Howard Carpendale hat sich zum 80. Geburtstag nachträglich das schönste Geschenk gemacht – Platz 1 der Offiziellen Deutschen Album‑Charts.

Carpendale steht erstmal in 60 Bühnenjahren auf Platz 1

Mit dem Album „Zeitlos“ steht der Südafrikaner erstmals in 60 Bühnenjahren ganz oben. Das Werk mischt neu eingespielte Klassiker mit frischem Material. Zugleich beschert ihm „Zeitlos“ seine 10. Platte in den Top 5. Insgesamt tauchte er bereits 1.140‑mal mit Singles und Alben in den Top 100 auf. Ein Rekord‑Märchen, wie GfK Entertainment bestätigte.

Auf den weiteren Plätzen Rock- und Indie-Musik

Auf den weiteren Plätzen der Albumcharts dominieren Rock- und Indie-Künstler. Hinter Carpendale landen die Aachener Post-Hardcore-Künstler Fjørt mit „Belle époque“ auf Platz zwei, gefolgt von Mumford & Sons („Prizefighter“) auf der Drei.

Neu in der Top zehn: Die Ruhrpott-Band Der Butterwegge („Liebe & Revolte“, 5), die Supergroup Universum25 („Die Maschinen wollen leben“, 8) und die schwedische Band Clawfinger („Before We All Die“, 9). Rapper Crystal F steigt mit „Fiebertrauma“ auf Platz sechs ein.

Taylor Swift steht wieder an der Spitze der Singlecharts

Bei den Singlecharts schlägt hingegen Taylor Swift zu. Ihr Song „Opalite“ klettert auf die Eins, während ihr Mega‑Hit „The Fate Of Ophelia“ auf der Drei bleibt. Dahinter dominieren Frauen die Top fünf: Zara Larsson („Lush Life“, 2), Raye („Where Is My Husband!“, 4) und HUNTR/X („Golden“, 5).

Die Offiziellen Deutschen Charts bilden rund 90 Prozent des Marktes ab. Ausgewertet werden Verkaufs‑ und Nutzungsdaten von etwa 2.600 Händlern (Stationär, Downloads, Streaming, E‑Commerce) im Auftrag des Bundesverbandes der Musikindustrie.

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