Familienzwist

Sänger Heino: „Mein Sohn Uwe ist leider die größte Enttäuschung meines Lebens“

Heino zieht einen endgültigen Schlussstrich: Von Sohn Uwe will er nichts mehr wissen und vermacht sein Vermögen lieber Manager Helmut Werner.

Author - Mariella Mandurino
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Sänger Heino mit seinem Sohn Uwe 2005. Die beiden haben keinen Kontakt zueinander.
Sänger Heino mit seinem Sohn Uwe 2005. Die beiden haben keinen Kontakt zueinander.Imago

Diese Vater-Sohn-Beziehung ist wohl für immer kaputt. Das Verhältnis zwischen Volkssänger Heino (87) und seinem Sohn Uwe Kramm (66) ist seit Jahren zerrüttelt. Doch jetzt macht Heino eine klare Ansage: Von seinem Sohn Uwe will er nichts mehr wissen.

Heinos heftige Abrechnung mit seinem Sohn

Am 13. März feierte der Sänger die Premiere seiner TV-Dokumentation „Heino – Karamba, Karacho, Kult!“. Zahlreiche Prominente wie Brigitte Nielsen (62), Roberto Blanco (88), Claudia Obert (64), Micaela Schäfer (42) oder Peter Orloff (82) stießen mit Heino auf seinen neuen TV-Erfolg an. Auch seine Nichte, sein Neffe und sein Cousin waren anwesend. Doch einer fehlte: Heinos Sohn.

Im Gespräch mit BILD begründet er das Fehlen seines Kindes: „Weil ich ihn nicht eingeladen habe. Mein Sohn Uwe ist leider die größte Enttäuschung meines Lebens.“ Weiter wütet er: „Er hat es zu nichts gebracht, obwohl ich ihn immer unterstützt habe. Auch und gerade mit Geld, wofür ich keinen Dank erhalten habe. Uwe hat sich nie um mich und meine Frau Hannelore gekümmert.“

Am 8. November 2023 starb Heinos dritte Ehefrau Hannelore Kramm mit 82 Jahren. Uwe stammt aus einer früheren Ehe. Und doch unterstützte er seinen Vater nicht, obwohl Hannelore über 40 Jahre Teil der Familie war.

Früher hatten sie noch ein gutes Verhältnis: Heino mit seinem Sohn Uwe im Februar 1980.
Früher hatten sie noch ein gutes Verhältnis: Heino mit seinem Sohn Uwe im Februar 1980.Horst Galuschka/Imago

Nach der Beerdigung herrschte Funkstille. Von seinem Sohn habe Heino keine Unterstützung erhalten. „Es kamen keine Anrufe von ihm, weder zu Weihnachten, noch an Silvester und an keinem meiner Geburtstage. Da muss ich doch davon ausgehen, dass er das Interesse an mir verloren hat. Ich habe immer andere Menschen um mich gebraucht, da mein eigener Sohn für Hannelore und mich nie dagewesen ist.“

Heino hat in seinem Manager seinen Ziehsohn gefunden

Doch der Schlagersänger steht nicht alleine da. Heino hat eine zweite Familie gefunden, die ihm Kraft gibt und ihn immer unterstützt. Mit seinem Manager Helmut Werner (41), seine Ehefrau Nicole (35) und ihrem Sohn Lennie (3) ist der Sänger fest zusammengeschweißt.

Sein Lebenswerk will Heino deshalb an seinen Manager vererben. „Helmut sehe ich heute als meinen Sohn an, weil er rund um die Uhr für mich da ist. Deshalb habe ich ihm auch schon zu Lebzeiten mein Vermögen vermacht. Es ist mein Wille, dass Uwe jetzt gar nichts mehr von mir erbt, denn er hat das nicht verdient und könnte auch gar nicht damit umgehen.“

Brigitte Nielsen (l.), Helmut Werner und Nicole Werner feierten zusammen mit Heino seine Doku-Premiere am 13. März in Kitzbühl.
Brigitte Nielsen (l.), Helmut Werner und Nicole Werner feierten zusammen mit Heino seine Doku-Premiere am 13. März in Kitzbühl.M. Gränzdörfer/Imago

Uwes Ehefrau Vera Kramm (68) ist erschüttert von den harten Worten ihres Schwiegervaters. Im Interview mit BILD nimmt sie ihren Mann in Schutz und schildert die Geschichte aus ihrer Sicht. „Man kann einen Menschen nicht immer ausschließen und dann sagen, er hätte den Kontakt abgebrochen“, so Vera.

Sie erzählt, dass Heino das Paar nicht zu seinem 80. Geburtstag eingeladen habe und auch nicht der Einladung zu Uwes 60. Geburtstag nachgegangen sei.

Vera kritisiert: „Ich kann nicht nachvollziehen, wie man sein eigenes Kind öffentlich so demütigen kann. Ein Sohn ist doch kein Möbelstück, das man nach Belieben austauschen oder entsorgen kann! An meinem Mann ist nichts Böses oder Berechnendes. Es ging ihm nie um Geld, sondern um Akzeptanz. Und die hat er von seinem Vater nie bekommen. Dennoch steht unsere Tür Heino weiter offen – aber nicht seinem Manager Helmut Werner.“

Für das zerrüttete Verhältnis gibt Vera Kramm Heinos Manager Helmut die Schuld. Welche Version wirklich wahr ist, bleibt unklar. Sicher ist aber: Die Fronten sind so verhärtet, dass es wohl nicht in naher Zukunft zu einer Aussprache kommen dürfte.

Können Sie Heinos radikalen Worte gegen seinen Sohn Uwe verstehen? Bitte schreiben Sie uns: leser-bk@berlinerverlag.com