Eigentlich ist das „Germany’s Next Topmodel“-Finale jedes Jahr ein Ereignis, bei dem die Fans live mitfiebern. Sekunden der Spannung, Tränen, Jubel – und erst ganz am Ende fällt die Entscheidung. Doch in diesem Jahr war alles anders: Statt einer großen Live-Show wurde das Finale vorab in Hollywood aufgezeichnet. Und genau das wurde der Show zum Verhängnis. GNTM-Finalistin Daphne rechnet jetzt mit dem „Germany’s Next Topmodel“-Finale ab.
Warum das Cover-Leak für Chaos hinter den Kulissen von GNTM sorgte
Denn noch bevor die finale Folge von „Germany’s Next Topmodel“ überhaupt über den Bildschirm flimmerte, kursierte bereits ein brisanter Spoiler: Eine Panne rund um die Harper’s-Bazaar-Cover ließ die Namen der Sieger Aurélie und Ibo viel zu früh durchsickern. Die Folge: Ärger hinter den Kulissen und Frust bei den Fans.
Auch GNTM-Finalistin Daphne ist nicht zufrieden damit, wie das GNTM-Finale in diesem Jahr ablief. Sie wurde Dritte und musste das Ergebnis monatelang für sich behalten, obwohl Spoiler darüber bereits im Umlauf waren.

„Es war schon doof. Wir hatten das Finale und ich glaube, nicht mal eine Stunde später wurden wir schon alle angeschrieben und das fand ich so schrecklich, weil ich mir dachte: ‚Woher wisst ihr das? Ihr wart doch gar nicht dabei? Wir hatten alle keine Handys‘“, erzählt Daphne im YouTube-Interview mit Künstlermanager Ramon Wagner.
„Wir haben uns alle aufgeregt. Es ging einfach darum, dass das Finale für uns Stück für Stück zerstört worden ist, weil man einfach die ganze Zeit lügen musste. Es ist nicht mal schlimm, zu wissen, wer gewonnen hat. Was aber doof war, war dieses ständige Lügenmüssen und diese Fragen: ‚Ich habe das gehört. Stimmt das?‘ Und ich so: ‚Nee, nee, das Finale musst du dir erst mal anschauen.‘ Das wissen wir ja alle noch gar nicht. Als dann dieses Cover-Leak war, war ich so: ‚Ganz ehrlich, jetzt brauchen wir es gar nicht mehr geheim halten, jetzt weiß es ja eh jeder.‘“


