Schock-Moment vor dem ESC-Finale: Bei der Generalprobe zum Eurovision Song Contest ist es am Freitag zu einem Vorfall mit der schwedischen Kandidatin Felicia Eriksson gekommen. Wie die schwedische Boulevardzeitung „Aftonbladet“ berichtet, erlitt die Sängerin einen Ohnmachtsanfall.
Das sind die Gründe für den Ohnmachtsanfall
Die schwedische Delegationsleiterin Lotta Furebäck erklärte der Presse vor Ort, dass Flüssigkeitsmangel, zu große Hitze und eng anliegende Kleidung zu dem Zwischenfall geführt hätten. „Felicia fühlte sich schon in der Garderobe unwohl und ihr war etwas schwindelig. Als wir in die Loge kamen, wurde sie ohnmächtig. Wir haben einen Arzt gerufen“, wird Furebäck zitiert.
Schwedisches Team gibt vor dem ESC-Finale Entwarnung
Nach dem Vorfall sei Eriksson medizinisch betreut worden und ruhe sich nun in einem Hotel aus. „Aber es geht ihr schon gut.“ Auch für das ESC-Finale gibt es offenbar Entwarnung. „Wenn sie jetzt genug Flüssigkeit, etwas zu essen und etwas Ruhe bekommt, denke ich, dass sie morgen wieder auf der Rennstrecke sein wird“, schätzte Furebäck.
Felicia fühlte sich schon in der Garderobe unwohl und ihr war etwas schwindelig. Als wir in die Loge kamen, wurde sie ohnmächtig.
Auch die behandelnden Ärzte gehen demnach davon aus, dass Eriksson am Samstagabend wieder auf der Bühne stehen kann. Laut Furebäck habe der Ohnmachtsanfall nichts mit den Stimmproblemen zu tun, mit denen Eriksson Anfang der Woche zu kämpfen hatte.
Nicht der erste Anfall von Felicia Eriksson
Bereits am 14. Mai 2026 hatten Medien wie der schwedische Sender SVT unter Berufung auf das Team berichtet, dass Felicia am Morgen mit einer „kaum wiedererkennbaren“ Stimme aufgewacht sei. Laut den Berichten sei sie aber nicht krank gewesen. Vielmehr hätten die langen Proben, viele Interviews, die trockene Luft in der Halle und die Belastung der ESC-Woche ihre Stimme stark mitgenommen.

Aus Vorsicht wurden daraufhin Termine abgesagt und strikte Stimmruhe verordnet, damit der Auftritt im Finale nicht gefährdet wird.


