Erneut Rassismus-Schlagzeilen rund um „Das große Promi-Büßen“. So langsam wird deutlich: Das Format scheint ein echtes Problem zu haben.
Eike Immel fliegt nach nur zwei Tagen beim „Promi-Büßen“ raus
Ex-Nationaltorwart Eike Immel (65) wollte eigentlich im TV Reue zeigen – zum Beispiel für seine Verurteilung wegen Betrugs oder für seinen frauenfeindlichen Spruch bei „Promis unter Palmen“ – doch daraus wurde ein TV-Fiasko. Nach nur zwei Drehtagen musste Immel das Camp wieder verlassen
Der Grund: mehrfache Grenzüberschreitungen, wie der Sender gegenüber BILD bestätigte. Trotz Ermahnung soll Eike Immel darauf bestanden haben, die rassistisch konnotierte Bezeichnung „N****kuss“ weiterhin zu verwenden.
Dazu kamen weitere Entgleisungen – etwa ein umstrittenes Zitat der ersten Strophe des Deutschlandliedes. Die Konsequenz: Ein sofortiger Rauswurf!

Immel selbst zeigt sich zerknirscht, betont aber: „Ich bin kein Rassist“ – eine Erklärung, die nach diesem Eklat für viele zu kurz greift.
Denn: Es ist nicht der erste Rassismus-Aufreger beim „Promi-Büßen“. Bereits in einer früheren Staffel 2024 flog Schauspielerin Bea Fiedler (68) raus – ebenfalls wegen des N-Worts. Weil sie kein Einsehen zeigte, wurde sie prompt aus der Show geworfen. Die klare und notwendige Ansage von Moderatorin Olivia Jones: „Rassistische Äußerungen sind eine rote Linie.“
Zweiter Rassismus-Skandal bei „Das große Promi-Büßen“
Auffällig: In beiden Fällen geht es um Sprache, die gesellschaftlich klar als rassistisch bewertet wird – und um Kandidaten, die sich zunächst uneinsichtig zeigen. Eike Immel entschuldigte sich zwar im Nachhinein für den Eklat, so ganz verstanden scheint er seinen Fehler aber nicht zu haben. Ähnlich wie Bea Fiedler verteidigt auch er seine Aussagen mit alten Gewohnheiten. Liegt das Problem bei der Auswahl der Kandidaten oder im Umgang mit solchen Vorfällen?
Ein zweiter Rassismus-Skandal, ein zweiter Blitz-Abgang – und ein Format, das dabei zunehmend ins Wanken gerät.



