Patrice Aminati hat die Trennung von ihrem Ehemann Daniel Aminati offiziell gemacht. Die 30-Jährige bestätigte das Ehe-Aus nach dreieinhalb Jahren. Die Entscheidung sei bereits vor einigen Monaten gefallen. Nun spricht sie erstmals offen über die Hintergründe – und macht deutlich, dass die Probleme gravierender waren als bislang bekannt.
Die Trennung kam nicht erst mit ihrer schweren Erkrankung. Patrice Aminati, die derzeit öffentlich gegen Krebs kämpft, stellte klar, dass die Beziehung bereits vorher in einer Krise steckte. „Daniel und ich haben uns als Liebespaar verloren“, sagt sie bei bild.de. Der Alltag habe sie auseinandergebracht – nicht die Krankheit. Unterschiedliche Lebensvorstellungen, Werte und Wurzeln hätten sich am Ende nicht mehr überbrücken lassen.
Für die gemeinsame Tochter
Besonders wichtig sei ihr bei der Entscheidung die gemeinsame Tochter gewesen. Patrice Aminati erklärte, sie habe eine stabile und belastungsfreie Zukunft für ihr Kind schaffen wollen. Die Erkrankung habe ihr vor Augen geführt, wie kostbar Zeit und Gesundheit seien. Die Trennung sei deshalb eine bewusste Entscheidung für sich selbst und für das Kind gewesen.

Auch auf Instagram äußerte sich die 30-Jährige wenig später und machte deutlich, dass die Krebstherapie ihre persönlichen Grenzen noch einmal verschärft habe. Sie dokumentiert ihren Weg seit Monaten offen, spricht über Untersuchungen, Behandlungen und körperliche Belastungen. Die Krankheit habe bestehende Risse in der Ehe sichtbarer gemacht, nicht verursacht.
Patrice und ihr neues Leben
Inzwischen ist Patrice Aminati zurück zu ihren Eltern gezogen. Gemeinsam mit ihrer Tochter lebt sie in einer kleinen Wohnung. Sie könne dort „zum ersten Mal seit Jahren wieder atmen“.
Und auch gesundheitlich gebe es vorsichtige Fortschritte. Auf bild.de sagte sie: „Mir geht es seit dem 23. September sogar gesundheitlich besser. Die Metastasen werden kleiner durch die Bestrahlungen. Mein Körper erholt sich. Meine Haare fangen an, nachzuwachsen.“ Worte, die zeigen, dass diese Veränderung für sie notwendig war – körperlich wie seelisch.



