Homophobie-Skandal

Anouschka Renzi packt aus: Der wahre Grund für ihr „Promis unter Palmen“-Aus

Anouschka Renzi sorgte bei „Promis unter Palmen“ mit einem Homophobie‑Eklat für Aufsehen und spricht nun über die Vorwürfe und eine mögliche TV‑Rückkehr.

Author - Julia Nothacker
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Anouschka Renzi verließ „Promis unter Palmen“ freiwillig.
Anouschka Renzi verließ „Promis unter Palmen“ freiwillig.Gartner/Imago

In Folge 4 von „Promis unter Palmen“ (Joyn/Sat.1) eskalierte ein Streit zwischen Anouschka Renzi und Mitkandidat Martin Angelo – und mündete in einen homophoben Ausbruch, der nicht nur die Villa erschütterte, sondern auch eine Welle der Empörung im Netz auslöste. Anouschka verließ daraufhin die Show freiwillig. Jetzt enthüllt sie, was wirklich zu ihrem Auszug geführt hat.

Homophobe Entgleisung bei „Promis unter Palmen“ eskaliert

Auslöser war ein Spiel, bei dem die Promis provokante Aussagen einander zuordnen sollten. Als der Zoff eskalierte, beschimpfte Anouschka Martin mit einem homophoben Ausdruck, der von Sat.1 sofort weggepiept wurde.

Statt Einsicht zeigte Renzi zunächst Trotz. Sie behauptete, sie habe nicht gewusst, dass der Ausdruck verboten sei, versuchte aber dennoch, sich bei Martin zu entschuldigen. Wahrscheinlich auch deshalb, weil die Produktion Anouschka dazu drängte. Doch Martin nahm die Entschuldigung nicht an, Anouschka flippte aus und beschimpfte ihn erneut.

Für Renzi war das der Punkt, an dem sie Konsequenzen zog. Wütend erklärte sie, sie werde nie wieder Reality-TV machen und verlasse das Format.

Anouschka Renzi enthüllt neue Details zum Streit mit Martin Angelo

Gegenüber Ramon Wagner im YouTube-Interview verrät Anouschka nun, was die Zuschauer nicht zu sehen bekamen: „Ich habe nicht sofort entschieden, zu gehen. Er hat mich so massiv beleidigt und getroffen, mir unterstellt, ich sei eine missgünstige, alte, frustrierte Frau. Schlimm!“

Anouschka sei daraufhin ins Interview gegangen und habe verkündet, zu gehen. Anscheinend fand sie aber mit der Produktion einen Kompromiss: „Dann habe ich gesagt: ‚Okay, ich bleibe, aber der Martin schläft nicht mehr in meinem Zimmer.‘ Er hatte sich ja in unser Zimmer gezeckt.“

Martin Angelo ist gar nicht gut auf Anouschka Renzi zu sprechen.
Martin Angelo ist gar nicht gut auf Anouschka Renzi zu sprechen.Gartner/Imago

Dass Martin nicht das Zimmer wechseln wollte, sondern stattdessen Anouschka dazu aufforderte, umzuziehen, sei für sie der ausschlaggebende Punkt gewesen. „Er hat mich so getroffen, dass ich gesagt habe, ich will raus. (...) Er hat sich geweigert. Ich solle woanders hingehen. Ich meine, das ist auch eine Frage der Erziehung. Ich bin immerhin viel älter als er. Dann konnte ich nicht mehr!“

Der Alkohol habe sein Übriges getan: „Dass ich so eskaliere, liegt am Alkohol. Ich trinke sonst nie.“

Anouschka Renzi: Rückkehr ins Reality-TV nicht ausgeschlossen

Anouschka Renzi bereut es heute, so ausfallend geworden zu sein. Trotzdem empfindet sie die homophoben Begriffe „nicht als Hass gegen Schwule“. „Ich hab’s nicht so gemeint“, sagt sie.

Anouschka Renzi kann sich eine Rückkehr ins Reality-TV doch vorstellen.
Anouschka Renzi kann sich eine Rückkehr ins Reality-TV doch vorstellen.Bobo/Imago

Die Ankündigung, sie mache nie wieder Reality-TV, nimmt Anouschka Renzi übrigens zurück. Wenn eine gute Anfrage komme, sei sie womöglich wieder dabei, sagt sie. Letztendlich hat die Schauspielerin auch kaum eine andere Wahl, denn Rollenangebote sind mittlerweile recht selten geworden.

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