Bei „Promis unter Palmen“ ist man vieles gewohnt – Streit, Drama, Tränen –, doch Folge vier der neuen Staffel (Montag, 9. März, um 20:15 Uhr auf Sat.1) setzte neue Maßstäbe und sorgte bei den TV-Zuschauern für Entsetzen. Ein homophober Ausbruch von Anouschka Renzi ließ nicht nur die Fans, sondern auch die übrigen Promis sprachlos zurück.
Anouschka Renzi schockt mit homophoben Aussagen im TV
Bei einem Format-Spiel, in dem Promis offenlegen sollten, mit wem sie am wenigsten Zeit verbringen möchten, nannte Reality-Star Martin Angelo die Schauspielerin Anouschka Renzi. Die Situation kochte sofort hoch – und dann fiel eine homophobe Beschimpfung, die der Sender Sat.1 piepte, aber nicht gänzlich herausschnitt.
Martin Angelo erklärte später auf Instagram, dass sogar noch härtere Aussagen gefallen seien, die nicht ausgestrahlt wurden – darunter die Bezeichnung als „Schwuchtel“.
Der Skandal war so massiv, dass Sat.1 öffentlich Stellung bezog: „Diskriminierende Äußerungen haben keinen Platz bei ‚Promis unter Palmen‘.“
Vergiftete Stimmung hält an: „Promis unter Palmen“‑Eklat belastet Martin Angelo bis heute
Trotz mehrerer Gesprächsversuche, Vermittlungsversuche anderer Kandidaten und einer halbherzigen Entschuldigung blieb die Stimmung vergiftet. Anouschka bezeichnete Martin unter anderem als „Pest“ für die Show und lehnte teils ab, Verantwortung zu übernehmen. Sie habe nicht gewusst, dass solche Begriffe verboten sind, lautete ihre Erklärung.
Martin Angelo wirkt auch heute noch mitgenommen von der Situation, auch wenn er seinen Frieden damit gemacht hat.
„Es ist viel Zeit vergangen und ich habe längst damit abgeschlossen. Die Bilder noch einmal zu sehen, hat mich dennoch kurz getroffen“, sagt er dem Berliner KURIER.
„Vor allem, weil es mich wieder daran erinnert hat, wie mühelos ihr solche Worte über die Lippen gingen. Ehrlich gesagt möchte ich gar nicht wissen, was ohne Kameras gefallen wäre. Rückblickend zeigt es nur umso mehr, wie viel solche Momente über sie aussagen.“

Statt sich zu beruhigen, geriet der Konflikt bei „Promis unter Palmen“ weiter außer Kontrolle. Martin nannte sie eine „alte frustrierte Frau“, woraufhin Renzi erneut scharf reagierte und die Villa schließlich freiwillig verließ. Damit kam sie einem möglichen Rauswurf des Senders zuvor.
Ihre halbherzige Entschuldigung hätte nämlich genau dazu führen können. Das hätte sich auch Martin gewünscht: „Ich hätte definitiv erwartet, dass von der Produktion etwas kommt, falls Anouschka die Villa nicht freiwillig verlassen hätte. Die ‚Entschuldigung‘, die von ihr kam, war und ist für mich keine Entschuldigung. Zumal sie bereits beim ersten Mal wusste, dass sie damit eine Grenze überschritten hat, und es danach trotzdem noch mindestens drei weitere Male wiederholt hat. Wer würde unter solchen Umständen diese Entschuldigung ernsthaft annehmen? Ich jedenfalls nicht.“
Martin Angelos Zweifel an Anouschka Renzis Aufrichtigkeit bleiben
Nach den Dreharbeiten suchte Anouschka Renzi noch einmal den Kontakt zu Martin – für ihn war das aber nur ein Versuch, um Schadensbegrenzung.
„Wochen später hat sie mir auf Instagram noch einmal eine Nachricht mit ihrer Nummer geschickt und mich gebeten, sie anzurufen. Ehrlich gesagt hatte ich kein großes Interesse an einem Gespräch und habe nur geantwortet, dass ich gerade unterwegs sei und gefragt, worum es überhaupt geht. Daraufhin wollte sie wissen, welche Worte ich ihr an den Kopf geworfen haben soll, weil sie sich daran nicht mehr so genau erinnern könne“, erzählt er.







